02.03.2026, 16.45 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Südhöhenderby: CSC entführt drei Punkte vom Freudenberg

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So jubeln Derbysieger: Nach Abpfiff des Südhöhen-Duells beim SSV Germania 1900 führten die siegreichen Kicker des Cronenberger SC ein Freudentänzchen auf dem Freudenberg auf. | Foto: Odette Karbach

Das Südhöhenderby zwischen Gastgeber SSV Germania 1900 und dem Cronenberger SC (CSC) hielt, was es versprach: Die beiden Nachbarn lieferten sich ein unterhaltsames Spiel, in dem am Ende die Gäste von der Hauptstraße knapp die Oberhand behielten – wie schon im Hinspiel. Bis zur Mitte des ersten Abschnitts neutralisierten sich beide Teams weitgehend. Erst in der 22. Minute verbuchten die Gastgeber ihre erste Chance: Hazim Dezic fand jedoch seinen Meister in CSC-Keeper Yannik Radojewski.

Der erwies sich einmal mehr als starker Rückhalt für die Grün-Weißen: Nachdem Aldin Hamidovic aus kurzer Distanz übers statt ins Germanen-Tor gezielt hatte (36.), war es erneut Radojewski, der mit einer Klasseparade gegen Benedikt Steven die Null für die Cronenberger festhielt (38.). Insofern ging die Partie torlos in die Kabinen. Nach Wiederanpfiff blieb das nicht lange so: Nachdem Luis Rosenecker in der 51. Minute die Chance zum ersten Treffer für den CSC liegen gelassen hatte, traf nur zwei Minuten später Mitspieler René Winter – allerdings ins eigene Netz (53.).

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Dass Kilian Wendling sechs Minuten später die Chance zum 2:0 für die Germanen vergab, rächte sich im Gegenzug: Kleomenis Tsioutsioulitis schnappte den Germanen den Ball weg, passte vor dem Tor überlegt quer zu Luis Rosenecker, der das Leder in der 61. Minute vorbei an SSV-Keeper Noah Bogun in die SSV-Maschen einschob. In der Folge drängten die Mannen von SSV-Trainer Ünsal Bayzit auf den Ausgleich, Zwingendes sprang jedoch nicht dabei heraus. In der 84. Minute bewies sich dann, dass CSC-Trainer Samir El Hajjaj 20 Minuten zuvor mit der Hereinnahme von Domnik Schäfer ein glückliches Händchen gehabt hatte: Nach einem Steilpass setzte sich Daniel López de la Rosa rechts durch und passte in den Strafraum, wo Schäfer aus elf Metern zur CSC-Führung einnetzte – die Entscheidung zugunsten der Gäste in dem Derby.

Sonntag: Germania in Wülfrath, CSC empfängt Langenfeld

Während sich Cronenberg durch den Dreier in der Tabelle um einen Platz auf Rang 8 verbesserte, verharren die Germanen zwar auf dem Relegationsplatz 15 – der Abstand zu den Abstiegsplätzen ist allerdings auf nur noch einen Zähler geschmolzen. Am kommenden Sonntag, 8. März, laufen die Südstädter um 13 Uhr beim Neunten SV Rot-Weiß Wülfrath auf, während der CSC um 15 Uhr den Sechsten HSV Langenfeld empfängt.