10.03.2026, 19.50 Uhr | Redaktion | Artikel drucken | Instapaper | Kommentare
MdB Hardt & Lindh: Denkmalmittel des Bundes für Steffenshammer
Der historische Steffenshammer ist der letzte noch funktionsfähige Schmiedekotten im Gelpe-Saalbachtal. | Foto: Meinhard Koke
Gute Nachrichten für die Industriekultur im Bergischen Land: Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat Mittel aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm bewilligt. Davon profitiert auch der historische Steffenshammer: Das Kleinod am Ende des Gelpe-Saalbachtales in Remscheid wird mit rund 52.000 Euro unterstützt.
„Der 1746 errichtete Steffenshammer ist der letzte noch funktionsfähige Wasserhammer im Gelpetal und ein technisches Industriedenkmal von überregionaler Bedeutung“, freut sich der Cronenberger Bundestagsabgeordnete Jürgen Hardt (CDU) für den lebendigen Ort für Handwerk, Bildung und regionale Identität. Hintergrund der Förderung ist ein Wasseraustritt am Damm. Dieser hatte die Standsicherheit der Anlage gefährdet – mit den nun bewilligten Bundesmitteln können die erforderlichen Arbeiten denkmalgerecht umgesetzt werden.
Fördermittel auch für Korkhütte auf der Hardt
Ebenso wie Jürgen Hardt freute sich auch der Wuppertaler SPD-Bundestagsabgeordnete Helge Lindh für engagierten Förderverein: „Dass dieses einzigartige Denkmal nun gesichert werden kann, ist ein starkes Signal für den Erhalt unserer Industriekultur“, betonte Lindh: „Solche Orte machen Geschichte anschaulich und erlebbar – gerade auch für junge Menschen.“
Neben dem Steffenshammer erhält auch die Korkhütte im Botanischer Garten Wuppertal Mittel in Höhe von rund 60.000 Euro aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm des Bundes. Mehr zu dem Gelpe-Hammer, in dem noch der Amboss klingt, gibt’s hier: steffenshammer.de.





