13.03.2026, 11.59 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Am 16./17. März: Erneut ÖPNV-Warnstreik in Wuppertal & Co.

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Erst am Dienstag fuhren keine Busse und Bahnen in Wuppertal (die CW berichtete), in der Tarifrunde für die rund 30.000 Beschäftigten der kommunalen Nahverkehrsunternehmen in Nordrhein-Westfalen ruft die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) nun erneut zum Warnstreik auf: Zunächst am Montag, 16. März, sollen die Verwaltungen und Kundenzentren der NRW-Nahverkehrsunternehmen bestreikt werden. Am folgenden zweiten Streiktag, dem 17. März, sollen dann laut ver.di in ganz NRW Busse, Straßenbahnen & Co. „spürbar“ stillstehen.

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Neben der Rheinbahn sind unter anderem auch die ÖPNV-Beschäftigten im Bergischen Städtedreieck, also die der Verkehrsbetriebe in Remscheid Solingen und Wuppertal, zum Warnstreik aufgerufen. Damit reagiert ver.di nach eigenen Angaben darauf, dass in den Tarifverhandlungen auch nach zwei Verhandlungsrunden noch „kein verhandlungsfähiges Angebot der Arbeitgeber“ vorliege: „Wer mit leeren Händen an den Tisch kommt, provoziert Streiks“, erklärt Stephanie Peifer, Bezirksgeschäftsführerin im ver.di Bezirk Düssel-Rhein-Wupper: „Die Beschäftigten erwarten ein Angebot, das ihnen und ihrer Arbeit gerecht wird.“

Der Streik sei kein Selbstzweck, sondern das einzige Mittel, um den Forderungen der Beschäftigten Nachdruck zu verleihen. Mehr Infos zu den ver.di-Forderungen können online hier aufgerufen werden.