11.04.2026, 10.37 Uhr | Redaktion | Artikel drucken | Instapaper | Kommentare
Bürgerverein Sudbürger: Das Osterfeuer „zündete“ wieder…!
Ihr Engagement „zündete“ wieder am Sudberg: Sudbürger-Vorsitzender Gerrit Langefeld, Stellvertreterin Susanne Schmahl und Finanzchef Guido Pepke (re.) vor dem angefeuerten Osterfeuer auf der Kemp'schen Festwiede an der Hintersudberger Straße. | Foto: Lutz Meyer-Pächtel
„Wo Rauch ist, ist auch Feuer“, sagt man. Von beidem gab es am Ostersamstag am Sudberg wieder einmal viel zu sehen. Der Bürgerverein „Sudbürger“ hatte zum Osterfeuer auf die Kempsche Festwiese an der Hintersudberger Straße eingeladen. Deutlich vor 18 Uhr strömten die Gäste herbei und ließen sich die ersten Bratwürste schmecken, wobei auch ebenso zeitig die ersten Bügelverschlüsse einer norddeutschen Flaschenbier-Spezialität ploppten.
Nach und nach fanden sich schätzungsweise über 300 Schaulustige samt Kind und Kegel auf der Festwiese ein. Pünktlich um 19 Uhr wurden dann vor den Augen der staunenden Menge die aufgeschichteten Tannenbäume auf der Wiese fachmännisch entzündet. Bei den Tannen handelte es sich übrigens um jene Weihnachtsbäume, die von den „Sudbürgern“ Anfang Januar im Ortsteil eingesammelt und dann zwischengelagert worden waren:
„Für das Feuer aufgeschichtet haben wir sie aber natürlich erst einen Tag vorher“, erklärte „Sudbürger“-Vorsitzender Gerrit Langefeld gegenüber der CW, dass sich in dem Osterfeuer-Stapel also keine Wildtiere wie Igel, Mäuse und Insekten hatten einnisten können…! Den Nimbus vom Vorjahr, das „einzige Osterfeuer in Wuppertal“ zu sein, hatten die Sudberger diesmal übrigens nicht: Der Bürgerverein Nächstebreck ließ heuer ebenfalls wieder die Flammen lodern.
Das dürfte oberhalb von Wupper und Morsbach aber niemanden wirklich gestört haben…
| Lutz Meyer-Pächtel





