21.04.2026, 16.00 Uhr | Redaktion | Artikel drucken | Instapaper | Kommentare
„Haben Traum gelebt“: RSC-Cats danken für Europacup-Spenden
Vertraten die deutschen Rollhockey-Farben bestens bei dem Final Four um den WSE-Cup 2026: die Dörper Cats des RSC Cronenberg. | Foto: RSC
Wie die CW berichtete, verbuchten die Rollhockey-Frauen des RSC Cronenberg am 11./12. April einen der größten Erfolge in der Vereinsgeschichte: den Einzug ins Final Four des WSE-Cups (die CW berichtete mehrfach). Zwar verpassten die Dörper Cats in Portugal den Finaleinzug, doch bei der 0:2-Niederlage (0:1) gegen Gastgeber AD Sanjoanense verkaufte sich das Team von RSC-Trainerin Maren Wichardt denkbar teuer. Mit erhobenem Haupt konnten die Cronenbergerinnen nach dem Europacup-Wochenende auf der iberischen Halbinsel die Heimfahrt antreten: Sie hatten den RSC und das deutsche Frauen-Rollhockey würdig vertreten!
Ein wenig stolz durften sich auch all jene fühlen, die den Dörper Cats die Reise nach Portugal ermöglicht hatten: Weil der Trip für den Verein nicht zu finanzieren war, hatte der RSC Cronenberg auf der Plattform „WirWunder“ eine Spendenaktion gestartet – mit Erfolg: Rund 8.300 Euro kamen dabei für die Dörper Cats zusammen. In einer Mitteilung auf der „WirWunder“-Seite meldete sich Cats-Coach Wichardt nach dem Europacup-Wochenende mit einer emotionalen Erklärung an alle Unterstützenden: „Danke an alle, die an uns geglaubt haben, danke an alle, die uns unterstützt haben, danke an alle, die mitgefiebert haben, danke an alle, die uns auch finanziell unterstützt haben, danke an unsere Löwen, die sich uns bereitwillig als Trainingspartner zur Verfügung gestellt haben“, schrieb Wichardt.
Cats-Trainerin Wichardt: „Wir haben einen Traum gelebt…“
Es sei für sie und ihr Team „ein großes Geschenk“ gewesen zu sehen, „dass so viele Menschen hinter dieser wirklich wunderbaren Mannschaft stehen“: „Wir haben einen Traum gelebt und einen Teil zur Realität gemacht.“ Sie sei glücklich, das Final Four erreicht zu haben, und traurig, es nicht ins Finale geschafft zu haben: „Für mich gibt es keinen anderen Ort auf der Welt, an dem die Emotionen so eng beieinander liegen wie im Sport.“ Es sei ein Geschenk, so Cats-Trainerin Wichardt abschließend, dies teilen zu dürfen: „Und deshalb einfach DANKE.“





