23.04.2026, 16.33 Uhr   |   Matthias Müller   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

1. Dorper LEGO-Workshop: Eine Leidenschaft – für jedes Alter…!

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Einige der jungen und älteren LEGO-Fans beim ersten Workshop im Zentrum Emmaus. | Foto: Matthias Müller

Das war vielleicht die tollste Idee „ever“, die Martin Ribbe und Andreas Butz hatten: Sie luden Mitte März zum ersten LEGO-Workshop ins Zentrums Emmaus ein. Es war ein wenig wie „geschlossene Gesellschaft“ – Zutritt nur nach Klingeln… Wer drinnen war, durfte fünf Stunden lang nach Herzenslust bauen, tüfteln und ihre Fantasie ausleben.

Die beiden Initiatoren interessierten sich vor allem für die neue LEGO-Technik. Bagger, Schneeraupen und andere ferngesteuerte Modelle standen bereit. „Ohne Strom nichts los!“, hieß es zunächst, bis das Batterien-Problem gelöst war. Dann begann das große Bauen: Kinder zusammen mit Eltern erschufen fantasievolle Fahrzeuge und Gebäude – und erinnerten sich dabei an eigene LEGO-Erlebnisse vor Jahrzehnten. Ein Cronenberger hatte zum Einstand 10.000 Steine gespendet, die zunächst nach Farben und Zubehör wie Rädern und Figuren sortiert wurden. Später brachte ein weiterer Spender zwei Hartschalenkoffer voller LEGO-Material vorbei, ebenfalls nach Farben vorsortiert.

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Ein LEGO-„Überflieger“ von heute
Der LEGO-Workshop verband nostalgische Erinnerungen mit moderner Technik, Musik und Spielspaß und fand beim Publikum großen Anklang. Martin Ribbe und Andreas Butz kündigten bereits an, dass es nicht der letzte LEGO-Workshop gewesen sein wird – echte LEGO-Fans können sich also schon auf die nächste Runde freuen…! Leo Bösing hat mit neun Jahren schon Bausätze für 14-Jährige geschafft. Der heute Zwölfjährige baut mit Leichtigkeit eine ferngesteuerte Pistenraupe. Leos ganzer Stolz ist eine Mercedes G-Klasse von LEGO (Foto) mit allem, was ein echtes Auto hat, sogar Getriebe und Motor – Leo brauchte nur drei Stunden für den Zusammenbau…! 

Anmeldung für 2. Workshop am 26. April
LEGO, 1932 vom dänischen Tischler Ole Kirk Christiansen erfunden, hat sich seit den 1960er Jahren stark verändert. Matthias Müller vom Modell- und Spielzeugmuseum Cronenberg erinnerte daran, dass es damals schon Modellautos im Maßstab 1:87 gab – komplett aus Metallrädern, groß wie Wiking-Autos. Heute sind Bausätze wie ein 60 Zentimeter großer Formel-1-Rennwagen mit 1.640 Teilen erhältlich, die nur Erwachsene zusammenbauen können.

Aufgepasst: Am kommenden Sonntag, 26. April, laden Andreas Butz und Martin Ribbe ab 13 Uhr wieder ins Zentrum Emmaus ein. Anmeldungen für den zweiten „Workshop LEGO“ sind per E-Mail an LegoTreff @ web.de erbeten.