24.04.2026, 18.21 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Beziehungsdrama am Mastweg: Mann sitzt in Untersuchungshaft

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Die Polizei stellte auf der Fahrbahn der Straße Mastweg ein großes Küchenmesser sicher – ob es sich dabei um die Tatwaffe handelt, ist noch unklar. | Foto: Florian Schmidt

Wie bereits online berichtet: Bei einer mutmaßlichen Beziehungstat wurde eine Frau (31) am Montag-Nachmittag, 20. April, am Mastweg schwer verletzt. Bei dem Täter soll es sich um den 44-jährigen Ehemann der Frau handeln, die von ihm getrennt lebt. Wie Staatsanwalt Patrick Scheffels-Penders gegenüber der CW erläuterte, habe der Mann der 31-Jährigen mit einem Messer in den Bauchraum gestochen. Das Opfer wurde an einem nahegelegenen Spielplatz aufgefunden, medizinisch versorgt und durch Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht. Kurzzeitung habe Lebensgefahr bestanden.

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Der Tatverdächtige ließ sich noch am Tatort widerstandslos von Polizisten festnehmen. Der Ehemann wurde am Dienstag einem Haftrichter vorgeführt, der Untersuchungshaft anordnete. Wie Staatsanwalt Scheffels-Penders im CW-Gespräch weiter mitteilte, wird dem türkischstämmigen Mann „nur“ gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Der Grund: Der Tatverdächtige habe mutmaßlich nur einmal auf sein Opfer eingestochen und dann von ihr abgelassen. Das Strafmaß für gefährliche Körperverletzung kann bis zu zehn Jahre Haft betragen.

Zeugen bei der Polizei melden, bitte
Laut des ermittelnden Staatsanwaltes gab es in der Vergangenheit bereits Polizeieinsätze im Zusammenhang mit dem Ehepaar. Zu den Hintergründen beziehungsweise dem Motiv der Tat verwies Patrick Scheffels-Penders  auf die laufenden Ermittlungen der Mordkommission. Zeugen sind derweil gebeten, sich unter der Telefonnummer (0202) 284-0 bei der Polizei (Präsidium) zu melden.