27.04.2026, 13.10 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

RSC: Löwen kantern ins Halbfinale – Dörper Cats vor Finaleinzug

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Niko Morovic war der Mann des Tages im Heim-Viertelfinale gegen Darmstadt. Stolze sechs Treffer trug Morovic zum 12:1-Kantersieg gegen die Hessen bei. | Foto: Odette Karbach

Beide Bundesliga-Teams des RSC Cronenberg blieben am vergangenen Wochenende in den Play-offs um die deutsche Rollhockey-Meisterschaft auf Kurs: Während die RSC-Löwen mit einem Kantersieg im Heim-Viertelfinale gegen die SGR Darmstadt das Ticket fürs Halbfinale buchten, stehen die Dörper Cats bereits mit einem Bein im Finale: Im ersten Halbfinalspiel behielten die Cronenberger Rollhockey-Damen bei der SG Calenberg/Recklinghausen die Oberhand.

Morovic-Gala beim Heim-Viertelfinale gegen Darmstadt
Nach ihrem souveränen 8:0-Sieg in Darmstadt ließen die Löwen im Heim-Viertelfinale nichts anbrennen: Mit einem 12:1-Kantersieg (6:0) machten sie bereits im zweiten Spiel nach dem Modus „Best of Three“ den Einzug in die Vorschlussrunde klar. Einen Gala-Tag hatte dabei Niko Morovic erwischt: Der RSC-Kapitän trug sich allein sechs Mal in die Torschützenliste der Löwen ein. Den Auftakt zu dem Tore-Festival setzte aber Thomas Köhler: In der zweiten Minute markierte er den Führungstreffer, den Alexander Ober (6.) und Lucas Seidler (10.) zum 3:0 ausbauten. Dann legte Niko Morovic mit zwei „Buden“ (14./21.) den Grundstein zu seinem Sahneauftritt, das halbe Dutzend zum 6:0-Pausenstand besorgte Finn Ullrich (24.).

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Auch wenn es zum Kabinengang kaum mehr Zweifel am Weiterkommen gab, starteten die Mannen von RSC-Trainer Jordi Molet mit Vollgas in den zweiten Abschnitt: Mit vier Toren in zehn Minuten gelang Niko Morovic ein „Quattrick“, womit er den Zwischenstand auf 10:0 erhöhte. Nachdem Lucas Seidler (29.) einen Löwen-Treffer draufgesetzt hatte, machte schließlich Thomas Köhler (38.) das Löwen-Dutzend voll. Die Gäste aus Darmstadt belohnten sich in der Schlussphase mit dem Ehrentreffer zum 1:12-Endstand (45.).

RSC-Löwen: Leon Geisler, Jonas Langenohl – Thomas Köhler (2), Niko Morovic (6), Daniel Strieder, Marco Bernadowitz, Tom Drübert, Leon Ober (1), Lucas Seidler (2), Finn Ullrich (1).

Dörper Cats: Auswärtsstart nach Maß in die Halbfinals
Die Dörper Cats des RSC bleiben auf Double-Kurs: Mit einem 4:1-Auswärtserfolg bei der SG Calenberg/Recklinghausen legten die Cronenbergerinnen einen Start nach Maß in die Play-off-Halbfinals hin. Das Team von Cats-Coachin Maren Wichardt legte bereits in der zweiten Minute durch Carlota Molet Sabater vor. In der Folge der kampfbetonten Partie neutralisierten sich beide Teams, sodass es mit dem knappen Cats-Vorsprung in die Kabinen ging.

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Nach Wiederanpfiff stellte dann ein Doppelschlag der Cats die Weichen auf Sieg: Zunächst traf Carlota Molet Sabater (32.), nur rund zwei Minuten später erhöhte Cats-Kapitänin Leonie Lütters auf 3:0 (34.). Mit dem 1:3 (45.) schöpften die Gastgeberinnen zwar noch einmal neue Hoffnung – allerdings nur sehr kurz: Mit dem 1:4, nur 34 Sekunden später, setzte Mia Bücheler (45.) den Schlusspunkt unter den Halbfinalerfolg.

RSC-Cats: Lara Immer – Mia Bücheler (1), Alida Grusenick, Yolanda Kahmann, Leonie Lütters (1), Carlota Molet Sabater (2), Miriam Simon.

Erst Cats, dann Löwen: Halbfinal-Samstag an der Ringstraße
Nach dem Auswärtssieg kann das Wichardt-Team bereits am kommenden Samstag, 2. Mai (16 Uhr), mit einem Erfolg im zweiten Halbfinale den Einzug ins Meisterschaftsfinale eintüten. Im Anschluss an die Cats-Partie heißt es, in der Alfred-Henckels-Halle zu bleiben, denn dann laufen die RSC-Löwen zu ihrem ersten Halbfinale auf: Um 19 Uhr haben sie die RESG Walsum zu Gast, die in den Play-offs als Vorrundenzweiter erst in der Vorschlussrunde antreten muss. Mehr zum Cronenberger Rollsport-Klub online unter www.rsc-cronenberg.de.