03.06.2026, 19.43 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Berger Gruppe: Blick hinter die Kulissen bei der „Technik-Nacht“

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Feierabend verschoben: Berger-Chef Dr. Andreas Groß führte im Rahmen der Technik-Nacht selbst durch sein Unternehmen an der Kohlfurther Brücke. | Foto: Lutz Meyer-Pächtel

Zur „Nacht der Technik“ im Bergischen Städtedreieck öffnete auch die Berger-Gruppe an der Kohlfurther Brücke in diesem Jahr ihre Tore. Das Cronenberger Traditionsunternehmen entwickelt und produziert mit rund 200 Mitarbeitenden Maschinen zur mechanischen Bearbeitung von Werkstücken und Bandstahl. Dabei werden für die Kunden automatisierte Gesamtlösungen erarbeitet, bei denen auch Künstliche Intelligenz und modernste Robotik zum Einsatz kommen.

Maschinen für Rasierklingen bis Panzerketten
Geschäftsführer Dr. Andreas Groß führte die Besuchergruppen hinter die Kulissen des Engineering-Unternehmens, das mit einer volldigitalisierten Fabrik aufwarten kann: Ob es um das Schleifen von Rasierklingen und Cuttermessern, das Schneiden von Rohrstücken, das Polieren von Maischebehältern oder die automatisierte Bearbeitung von Panzerketten für den „Leopard 2“ geht – die Berger-Gruppe hat Lösungen parat und liefert ihre maßgeschneiderten Maschinen an Branchenmarktführer in aller Welt.

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So stehen in den Fertigungshallen praktisch nur Unikate: „Die Maschinen, die Sie hier sehen, sind alle bereits verkauft und werden demnächst in die USA oder nach China geliefert“, erklärte Andreas Groß im Rahmen der Führung. „Wenn wir in einem halben Jahr noch einmal hier durch die Werkstätten gehen, stehen hier schon wieder ganz andere Maschinen, die wir entwickelt haben.“

Azubis: Nicht für Schrottkiste, sondern direkt für Projekte
Das Unternehmen bildet in der Kohlfurth in drei Ausbildungsberufen aus: ElektronikerInnen für Betriebstechnik, IndustriemechanikerInnen sowie MechatronikerInnen werden hier bei ihren ersten Schritten ins Berufsleben betreut und begleitet. Dabei gibt es bei Berger keine Ausbildungswerkstatt – die jungen Leute arbeiten in ihrer Ausbildung nicht für die „Schrottkiste“, sondern werden von Anfang an in konkrete Projekte eingebunden und lernen direkt am „echten Objekt“.

Weitere Informationen zur Ausbildung gibt es online unter bergergruppe.de/karriere.

| Lutz Meyer-Pächtel