25.06.2026, 15.03 Uhr | Redaktion | Artikel drucken | Instapaper | Kommentare
Hitze: Wuppertaler Krisenstab rät zu Vorsicht & Schutzmaßnahmen
| Symbolfoto: Meinhard Koke
Angesichts der anhaltenden Hitze hat die Stadt Wuppertal am gestrigen Mittwoch ihren Krisenstab einberufen. Die Stadt weist darauf hin, dass die Wetterlage die Gesundheit aller belasten kann. Besonders gefährdet seien jedoch ältere Menschen, Alleinlebende sowie weitere vulnerable Gruppen.
Gesundheitsdezernentin Katrin Linthorst appelliert deshalb, ausreichend zu trinken, körperliche Anstrengungen möglichst in die Morgen- oder Abendstunden zu verlegen und direkte Sonneneinstrahlung zu vermeiden. Zudem sollten Wohnräume möglichst kühl gehalten sowie leichte Kleidung und eine Kopfbedeckung getragen werden. Die Stadt bittet, auf ältere Nachbarn, Verwandte und Bekannte zu achten. Menschen, die wohnungslos oder suchtkrank sind, können bei den Einrichtungen der Wohnungs- und Suchthilfe Wasser und Unterstützung erhalten.
Auch Feuerwehr und Rettungsdienst sind laut Stadt auf die Wetterlage eingestellt. Aufgrund der Trockenheit sei die Gefahr von Wald- und Flächenbränden erhöht. Die Feuerwehr erinnert daran, dass Grillen auf Wiesen und im Wald verboten ist – schon ein Funke könne bei den aktuellen Bedingungen ein Feuer auslösen. Der Rettungsdienst rechnet zudem mit einem erhöhten Einsatzaufkommen. Bei Symptomen wie Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit oder Kreislaufproblemen empfiehlt die Stadt, ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. In Notfällen soll die 112 gewählt werden.
Sport & Schwimmbäder: Stadt appelliert an Eigenverantwortung
Die städtischen Kindertagesstätten bleiben nach Angaben der Stadt geöffnet. Sollte die Hitzebelastung in einzelnen Einrichtungen aber zu hoch werden, würden Eltern gegebenenfalls gebeten, ihre Kinder abzuholen. Auch die Offenen Ganztagsschulen bieten ihre Nachmittagsbetreuung grundsätzlich an. Über mögliche Einschränkungen auch an Schulen informieren die jeweiligen Einrichtungen. Trotz der Hitzewarnung bleiben die städtischen Sportanlagen geöffnet. Das Sport- und Bäderamt appelliert jedoch an die Eigenverantwortung von Sportlerinnen, Sportlern und Badegästen.
Weitere Informationen zu Schutzmaßnahmen, Trinkwasserbrunnen, Refill-Stationen und kühlen Aufenthaltsorten stellt die Stadt in ihrem Hitzeportal im Internet unter www.wuppertal.de/microsite/hitzeportal/index.php





