26.06.2026, 15.44 Uhr | Redaktion | Artikel drucken | Instapaper | Kommentare
Nahe am Infogrenzwert: Hitze treibt Wuppertaler Ozonwerte hoch
| Symbolfoto: Meinhard Koke
Auch wenn die Grenzwerte noch nicht überschritten wurden: Die Stadt Wuppertal warnt vor derzeit erhöhten Ozonwerten in der Region. Ab 180 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m³) ist die sogenannte Informationsschwelle erreicht, ab einer Ozonkonzentration von 240 µg/m³ die sogenannte Alarmschwelle. Nach Angaben des Landesamtes für Natur, Umwelt und Klima (LANUK) könnte in Wuppertal in den kommenden Tagen die Informationsschwelle überschritten werden.
Am Mittwoch, 24. Juni, lag der höchste gemessene Ozonwert an der Wuppertaler Messstelle in Langerfeld bei 171 µg/m³, am Donnerstag wurden 166 µg/m³ erreicht. Bei Ozonkonzentrationen über der Informationsschwelle (180 µg/m³) wird besonders empfindlichen Personen empfohlen, körperliche Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Sportliche Aktivitäten sollten möglichst auf die frühen Morgen- oder Abendstunden verlegt werden. Bei Ozonwerten über der Alarmschwelle (240 µg/m³) sollten alle Menschen körperliche Anstrengungen im Freien vermeiden.
Stadt-Appell: Auf empfindliche Menschen achten
Erhöhte Ozonwerte können unter anderem Schleimhautreizungen, Atemwegsbeschwerden, Kopfschmerzen und eine verminderte körperliche Leistungsfähigkeit verursachen. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Kinder, Personen mit Atemwegserkrankungen sowie Menschen, die im Freien arbeiten oder Sport treiben. Unabhängig von den Ozonwerten empfiehlt die Stadt, auf ausreichenden Sonnenschutz zu achten und insbesondere alleinstehende ältere Menschen im Blick zu behalten.
Die Ozon-Messwerte der Wuppertaler Messstelle in Langerfeld sind online abrufbar unter: luftqualitaet.nrw.de/messwerte.php?mstkey=1985&kmpkey=1&aggkey=16





