01.07.2026, 15.59 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Stolzer Anblick oder Ärgernis? Kanadagänse an Gelpetal-Teich

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Für die einen „tierisch schön“, für die anderen weniger: Kanadagänse sind mit Nachwuchs auch am Büngershammerteich im Gelpetal zu finden. | Foto: Reiner Fritzsch

Die einen finden sie „klasse“, die anderen sind genervt: Kanadagänse breiten sich immer stärker aus – wie das Foto von Reiner Fritzsch (vielen Dank!) zeigt, „nisten“ sie auch am Büngershammer-Teich im Gelpetal. Ihre zunehmende Ausbreitung polarisiert allerdings.

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Nicht wenige erfreuen sich am Anblick der schwanenähnlichen Gänse, die einst von Adeligen und Wohlhabenden in Gärten und Parks angesiedelt wurden. Insbesondere der Kot der gefiederten Einwanderer auf Wegen und Liegeweisen erhitzt jedoch die Gemüter. Auch kann eine hohe Kotbelastung an Badeseen zu einer Gesundheitsgefährdung führen. Nicht zuletzt können die Gänse auch recht aggressiv auftreten, vor allem wenn sie gefüttert werden.

Das „Bundesamt für Naturschutz“ (BfN) stuft Kanadagänse als potenziell invasive Art ein, die möglicherweise heimische Arten verdrängt. Diverse Städte erproben daher unterschiedliche Maßnahmen zur Eindämmung. Generell gilt: Die Tiere sollten nicht gefüttert werden…!