20.07.2026, 13.21 Uhr   |   Matthias Müller   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Leben für die Musik: Ex-Orchesterchef Bernd Kulla ist verstorben

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Bernhard Kulla am Klavier im Christlichen Hospiz Wuppertal-Niederberg: Anlässlich seines 90. Geburtstages würdigte das Haus am Dönberg sein ehrenamtliches Engagement mit einer Ehrenurkunde. | Archiv-Foto: Matthias Müller

Im Alter von 92 Jahren ist der leidenschaftliche Musiker Bernhard „Bernd“ Kulla verstorben. Viele Musikfreunde werden sich daran erinnern, dass Bernd Kulla von 1987 bis 2008 mit besonderem Engagement das Sinfonische Blasorchester Posaunenchor Cronenberg leitete. Der ehemalige Polizeihauptkommissar und Leiter des Polizeimusikkorps machte sich über Jahrzehnte mit seinem umfangreichen musikalischen Engagement nicht nur in Cronenberg einen guten Namen.

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Von 1979 bis 1994 setzte Kulla seine musikalischen Ambitionen in Wuppertal beruflich um und prägte in dieser Zeit die Geschichte des Polizeimusikkorps maßgeblich mit. Mit dem Orchester absolvierte er bis zu 160 Einsätze im Jahr. Dabei lernte Bernd Kulla prominente Künstler wie Karel Gott, Rudolf Schock oder auch Ivan Rebroff persönlich kennen. Regelmäßig besuchte er seine Frau nach ihrem Umzug in das Christliche Hospiz am Dönberg und musizierte dort für sie am Klavier – eine musikalische Tradition, die er nach dem Tod seiner Frau im Jahr 2012 beibehielt.

Als Witwer schlug Kulla damit ein neues musikalisches Kapitel auf und bereicherte den Hospizalltag mit Kafheehaus-Musik. Alle Musikfreunde, die ihn kannten, werden Bernhard Kullas Leidenschaft für die Musik und sein Wirken in guter Erinnerung behalten.