21.07.2026, 19.44 Uhr | Redaktion | Artikel drucken | Instapaper | Kommentare
Vandalismus am Wupperufer: Berger-Chef hofft auf Übeltäter-Reue
Die von Unbekannten beschmierten Steine auf dem Berger-Gelände am Ufer der Wupper in der Kohlfurth. | Foto: Berger-Gruppe
Mit großer Enttäuschung reagiert die Berger-Gruppe auf Vandalismus am Kohlfurther Wupperufer. Unbekannte haben mehrere Steine auf dem Firmengelände direkt am Ufer der Wupper mit Graffiti beschmiert. Waren es womöglich dieselben „Schmierer“, die sich zuvor unter anderem am historischen Adelenblick zu schaffen gemacht hatten (die CW berichtete)?
Die Berger-Gruppe hatte den Zugang zum Wupperufer bislang bewusst offengehalten: „Aus Überzeugung ermöglichen wir allen Gästen den Zutritt zu diesem wunderschönen Teil unserer Heimat und des Bergischen Landes“, erklärt Geschäftsführer Dr. Andreas Groß. Besonders an Wochenenden und außerhalb der Geschäftszeiten werde das Gelände von vielen Spaziergängern, Wanderern und Erholungssuchenden genutzt. Die große Mehrheit gehe respektvoll mit der Natur und dem Gelände um und wisse dieses Angebot zu schätzen.
Umso größer ist die Enttäuschung über die jüngsten Schmierereien: „Wir sind fassungslos über das Verhalten Einzelner“, sagt der Berger-Chef. Sollte sich eine derartige Sachbeschädigung wiederholen, könnte sich Berger dazu gezwungen sehen, den Zugang zu dem firmeneigenen Wupperufer zu sperren: „Das wäre eine Entscheidung, die wir sehr bedauern würden, denn sie träfe vor allem die vielen Menschen, die sich verantwortungsvoll verhalten und diesen besonderen Ort genießen.“
Hoffnung auf Einsicht und Verantwortungsbewusstsein
Deshalb richtet die Berger Gruppe einen eindringlichen Appell an die Verursacher. Sie werden gebeten, sich zu melden und die Schmierereien eigenständig zu entfernen. „Es wäre sehr schade, wenn alle anderen Besucher unter dem Fehlverhalten weniger leiden müssten“, setzt Berger-Chef Groß auf Einsicht und Verantwortungsbewusstsein.
Mit der Veröffentlichung in der CW verbindet die Berger-Gruppe die Hoffnung, die Verantwortlichen zu einer Wiedergutmachung zu bewegen. Ziel ist es, den freien Zugang zum Wupperufer auch künftig für alle Besucherinnen und Besucher offen halten zu können.





