„Back in Town“: Der Cronenberger Posaunenchor gab bei Sauna-Temperaturen sein Sommerkonzert 2026 in der Reformierten Kirche Cronenberg. | Foto: Matthias Müller
Zum „Hot Brass Summer“ hatte der Posaunenchor Cronenberg kürzlich geladen: Unter dem Motto „Back in Town“gaben die 52 Instrumentalisten – darunter drei Gastmusiker – des sinfonischen Blasorchesters trotz Temperaturen im Saunabereich alles. Die Leitung hatte Holger Havemann.
Begrüßung zum Staunen
Zum Auftakt erklang in der sehr gut besuchten Kirche der „Pink Pony Club“. Ein Titel der US-Pop-Sängerin Chappell Roan aus dem Jahr 2020. Zur Begrüßung brachte Moderatorin Toni Holzhäuser dann eine Statistik mit: „In einer Probezeit von 63 Stunden zu diesem Konzert, bei 169 verbrauchten Wasserflaschen, wurden 1.951 Takte gespielt“, erklärte sie den verwunderten Gästen.
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Medley der Filmmusik
Dann gab es ein Medley vom Altmeister der Filmmusik, Ennio Morricone. Es folgte eine zur Hitze passende Reise zum Film „Out of Africa“. Für viele eine Neuentdeckung war die schwungvolle und energiegeladene Interpretation von„Full of Beans“ des deutschen Komponisten Thiemo Kraas. Darauf folgte „Summer Dances“ aus dem Film-Musical „Wicked“.
Musikalischer Gastauftritt
Als besondere musikalische Einlage trat dann Dirk Voorendt, Küster der evangelischen Gemeinde und Rockmen-Sänger, zusammen mit Tochter Katharina Lueg auf. Sie brachten neben Coldplays „Viva La Vida“ zwei weitere Songs stimmungsvoll zu Gehör.
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Hommage an Grönemeyer
Das nächste Medley würde uns „vom Hocker hauen“ so die Ankündigung. Ungewöhnlich und dennoch gut passend – auch zu einem Blasorchester – stimmte der Posaunenchor von Herbert Grönemeyer „Männer“, „Der Weg“ und „Flugzeuge im Bauch“ an. Anschließend nahmen die Musiker das Publikum auf eine musikalische Reise mit: Von Paris zum „La La Land“, weiter nach Kuba mit Francisco Repilados „Chan Chan“ und von dort nach Mexiko mit Chuck Mangiones „Children of Sanchez“. Als Solist glänzte bei diesem Filmtitel Volker Korbeck. Zum Abschluss erklang dann von Phil Collins‘ „You’ll be in my heart“.
Verdiente „Standing Ovations“
Von allen Mitwirkenden war es eine große Leistung die über zwei Hitze-Stunden ohne Pause durchzuhalten. Als Dank wollte der Applaus des begeisterten Publikums nicht enden – ein Nachmittag, der für Musikfreunde mehr zählte als jedes Freibad…!