17.08.2026, 15.57 Uhr | Redaktion | Artikel drucken | Instapaper | Kommentare
„ROADPOL Speed 2026“: Ein „Spitzenraser“ auf der L74 erwischt
| Symbolfoto: Meinhard Koke
Da dürfte es auf der L74 zwischen Kohlfurth und Müngsten ordentlich geblitzt haben: Bei den europaweiten Geschwindigkeitskontrollen „ROADPOL Speed 2026“ ging der Polizei auf der Dorper Landesstraße ein „rasanter“ Verkehrsteilnehmer ins Netz: Er war mit Tempo 109 unterwegs – erlaubt sind hier nur 70 Stundenkilometer.
Die Polizei hatte vom 3. bis 9. August an wechselnden Stellen in Wuppertal, Remscheid und Solingen Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Insgesamt wurden dabei 23.721 Fahrzeuge gemessen, 1.024 FahrerInnen davon waren zu schnell. Allein in Wuppertal wurden davon 466 Verstöße registriert, in Remscheid waren es 195 und in Solingen 363. Noch mehr als der „Spitzenraser“ auf der L74 drückte ein Autofahrer in Remscheid aufs Gaspedal: Er wurde in einem Tempo 50-Bereich auf der Lenneper Straße mit 95 km/h gemessen.
Temposünder hatte erst kürzlich den Führerschein zurückbekommen…
Besonders pikant: Der Fahrer hatte seinen Führerschein erst kürzlich nach Ablauf eines vorherigen Fahrverbots zurückerhalten. Dem Temposünder drohen nun neben einem Bußgeld und zwei Punkten erneut ein einmonatiges Fahrverbot…! Mit der europaweiten Aktion will die Polizei auf die Gefahren überhöhter beziehungsweise nicht angepasster Geschwindigkeit aufmerksam machen.
Die Polizei betonte in ihrer Mitteilung, dass sich der ganz überwiegende Teil der kontrollierten Verkehrsteilnehmer an die vorgeschriebenen Geschwindigkeiten gehalten habe. Zur Unfallprävention wollen die Tempohüter die Verkehrsüberwachung dennoch fortsetzen.





