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Millionenprojekt: Wupperverband weitet Kohlfurther Wupperknick

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Der sogenannte „Wupperknick“ nördlich der L74-Brücke im Bild-Hintergrund wird zum Hochwasserschutz in der Kohlfurth aufgeweitet. | Foto: Wupperverband

Der Wupperverband hat mit den Arbeiten zur Aufweitung des sogenannten „Wupperknicks“ begonnen. Der Bereich parallel zur Straße Unterkohlfurth ist bei hohem Wasserstand der Wupper wie ein „Flaschenhals“: Fast im 90-Grad-Winkel macht der Fluss hier einen Knick. Um den Rückstau bei Hochwasser zu reduzieren, wird der Engpass nun beseitigt und die Wupper hier auf die doppelte Breite ausgeweitet.

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Auf der Seite einer dortigen Schafwiese wird dazu aus dem bisherigen Hochufer ein flaches Kiesufer gestaltet. Ein kleiner, mit Bäumen bewachsener Teil des Ufers soll als Insel erhalten bleiben. Hier wird auch eine Steilwand für Eisvögel angelegt. Die Arbeiten sollen voraussichtlich bis Ende Oktober dauern und schließen an das bereits 2019 renaturierte Teilstück in Kohlfurth auf Höhe der Firma Berger an. Während der Bauarbeiten ist mit Lastwagenverkehr sowie mit Baggergeräuschen und Trübungen der Wupper zu rechnen.

Die Kosten liegen bei rund 1,2 Millionen Euro, 80 Prozent davon kommen aus EU-Mitteln des Landes NRW. Mehr Infos: www.wupperverband.de.