31.08.2026, 12.20 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Fußball: CSC punktet weiter – Germania verpasst ersten Dreier

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Danylo Plakhin klärt per Kopf, dennoch gab der SSV Germania 1900 in den Schlussminuten noch den Sieg gegen den FC Remscheid aus der Hand. | Foto: Lutz Meyer-Pächtel

Drei Spiele, keine Niederlage – der Saisonstart des Cronenberger SC (CSC) in der Bezirksliga-Gruppe 2 darf als geglückt bezeichnet werden. Zumal die Grün-Weißen wegen der Erneuerung ihres Kunstrasens ja noch kein Heimspiel absolvieren konnten…! Am gestrigen Sonntag, 30. August, fuhr das Team von CSC-Trainer Samir El Hajjaj mit einem 4:3 (1:2) beim BV Gräfrath den zweiten Saisondreier ein. In einer unterhaltsamen Partie am Flockertsholzer Weg in Gräfrath besaß Robin Brkic nach einer Viertelstunde die erste Chance, vier Minuten später gingen aber die Gastgeber in Führung (19.). Wenige Minuten darauf traf Yassin Bouaasria zum Ausgleich (25.), Schiedsrichter Rene Bathon erkannte den Treffer jedoch wegen Abseits nicht an – zweifelhaft.

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Als die Gräfrather in der 30. Minute auf 2:0 erhöhten, schien die Partie zugunsten der Solinger zu kippen. Der Anschlusstreffer, zu dem Mohamed Bouaasria auf Vorlage von Nermin Hadzic kurz vor dem Halbzeitpfiff einnetzte (43.), ließ das El-Hajjaj-Team aber mit Zuversicht in die Kabinen gehen. Der zweite Abschnitt lief gerade ein paar Minuten, da stellten die Cronenberger per Doppelschlag den Pausenstand auf den Kopf: Zunächst legte Mohamed Bouaasria auf Bruder Yassin Bouaasria auf, der zum 2:2 traf (53.). Kurz darauf gab Nermin Hadzic die zweite Torvorlage, die Rico Hein in die erstmalige CSC-Führung ummünzte (56.).

Nächster Spieltag: Nicht daheim, aber in Cronenberg
Als Mohamed Bouaasria auf Zuspiel von Luis Rosenecker zehn Minuten später auf 2:4 erhöhte (66.), schienen die Dorper Gäste auf der Siegerstraße. Mit dem Anschlusstreffer der Gräfrather in der 85. Minute wurde die Partie aber noch einmal spannend. Verdient schaukelten die El-Hajjaj-Mannen den knappen Dreier aber über die vierminütige Nachspielzeit. Mit nunmehr sieben Punkten auf der Haben-Seite kletterte der CSC in der Tabelle auf Platz 4. Eigentlich sollten die Cronenberger am kommenden Sonntag ihr erstes Heimspiel auf neuem Geläuf absolvieren. Obwohl sich die Kunstrasen-Erneuerung verzögert, laufen die Grün-Weißen am 6. September gegen den HSV Langenfeld dennoch in Cronenberg auf: Da der SSV Sudberg dem Dorf-Nachbarn freundlicherweise seinen Platz zur Verfügung stellt, ist um 15 Uhr Anstoß in der Heinz-Schwaffertz-Arena an der Riedelstraße.

Germania: Last-Minute-Treffer kostet ersten Saisondreier
Den erste Saisonsieg verschenkt oder einen Punkt gewonnen – das war aus der Sicht des SSV Germania 1900 am gestrigen Sonntag die Frage: Mit einem 3:3-Unentschieden (1:1) trennten sich die Südstädter auf dem heimischen Freudenberg vom FC Remscheid. Zunächst sorgten vor allem die Gäste-Fans unter den rund einhundert Zuschauern für Stimmung in der Germanen-Arena. Mitte des ersten Abschnitts ging es dann auf dem Platz Schlag auf Schlag: Zunächst netzte Lukas Janz aus dem Strafraumgewusel heraus zur SSV-Führung ein (22.), nur drei Minuten später kamen die Gäste zum Ausgleich (25.). In der 32. Minute hatte Nazar Kasianchuk nach einer Ecke per Kopf die Gelegenheit zur Führung. Daraus wurde jedoch ebenso nichts wie bei der FC-Chance kurz vor dem Pausenpfiff, die SSV-Keeper Leon Jovceski zu parieren wusste (44.).

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Im zweiten Abschnitt wurden die Gäste in der 52. Minute für ihre Bemühungen zum Führungstreffer belohnt: Dass die Germanen-Abwehr den Ball nicht geklärt bekam, bestraften die Remscheider mit dem 2:1. Nachdem der FC fünf Minuten später die Gelegenheit zum 1:3 liegen gelassen hatte, hätte das Team von SSV-Trainer Ünsal Bayzit in der 78. Minute zum Ausgleich kommen können – Remscheid-Keeper Jonas Vorbau parierte jedoch. Sechs Minuten später war er aber machtlos: Tarik Özkan versenkte einen weiteren direkten Freistoß zum Ausgleich im Vorbau-Kasten (84.). Als dann Alkan Sahingöz in der 87. Minute eine Ecke von Nazar Kasianchuk zum 3:2 für die Germanen verwandelte, schien die Partie zugunsten der Germanen gelaufen.

Am Sonntag: Südhöhenderby beim TSV Ronsdorf
Per Foulelfmeter kam der FC in der vorletzten Minute der regulären Spielzeit jedoch noch zum Ausgleich. Die sechsminütige Nachspielzeit verlief „farbig“: Zählbares gab’s zwar nicht, aber drei Gelbe Karten für die Gastgeber sowie Gelb-Rot für den Remscheider Doppeltorschützen Keserci wegen Zeitspiels. Nach nunmehr zwei Unentschieden und einer Niederlage rangiert der SSV in der Tabelle weiterhin auf dem Relegationsplatz 15. Einen Platz dahinter steht der prestigeträchtige nächste Gegner: Im Südhöhenderby empfängt der noch punktlose TSV Ronsdorf am nächsten Sonntag (18 Uhr) die Germanen an der Parkstraße.