01.09.2026, 18.36 Uhr | Lutz Meyer-Pächtel | Artikel drucken | Instapaper | Kommentare
„CFG Legends“: Wenn Lehrer zu „Sammelkarten-Helden“ werden
Die CFG-Lehrer Marcus Roth (li.) und Tjark Schulte vom Entwicklerteam des Spiels mit den „CFG Legends“. | Foto: Lutz Meyer-Pächtel
Was sonst zum Beispiel Fußballstars vorbehalten ist, gibt es auch am Carl-Fuhlrott-Gymnasium (CFG): Lehrerinnen und Lehrer haben ihre eigenen Sammelkarten. Sammelbilder mit Lehrerfotos gibt es an vielen Schulen. Diese sind jedoch nicht vergleichbar mit den „CFG Legends“, die am Jung-Stilling-Weg gekauft, gesammelt und getauscht werden – und sicherlich auch wieder, wenn morgen die Schule wieder losgeht…. Ein Projektteam aus drei Lehrkräften des CFG hat in mühevoller Eigenleistung 140 verschiedene Motivkarten entworfen, die anschließend von einer Cronenberger Druckerei produziert wurden – das Spiel ist also komplett „Made in Cronenberg“.
Doppelter Spaß: Sammeln und Spielen möglich
Der zusätzliche Spaßfaktor der Karten besteht darin, dass man mit ihnen auch spielen kann. Der Großteil der Karten zeigt jeweils eine Lehrkraft, der eine „Stärke“, eine „Ansage“ und ein „Chill“ zugeordnet sind. Darüber hinaus gibt es Ereigniskarten wie den „Kollegiumsausflug“ oder Karten, die im Spiel „Fallen“ darstellen, zum Beispiel „Lehrermangel“ oder „Mündliche Nachprüfung“.
Spielregeln auf der Homepage
Die Sammelkarten werden in Päckchen mit je sieben Karten für zwei Euro pro Stück verkauft oder zu sechs Päckchen für zehn Euro. „Man benötigt ungefähr 30 Karten, um das Spiel vernünftig spielen zu können“, erklärt Marcus Roth, der am CFG Lehrer für Deutsch und Sozialwissenschaften ist und zum Entwicklerteam des Spiels gehört. Die Spielregeln finden sich auf einer eigenen Homepage, die von dem Oberstufenschüler Tjark Schulte erstellt wurde. Er peilt mit seinen Leistungskursen Mathematik und Physik im nächsten Jahr das Abitur an.
Freisheimer Gespenst mit seltener Karte gewürdigt
Die seltensten Sammelkarten sind vier goldene Karten, die jeweils den Namensgeber der Schule „Carl Fuhlrott“, den von ihm entdeckten „Neandertaler“ sowie den Schulleiter „Herr Mertens“ und seine Stellvertreterin „Frau Drübert“ darstellen. Noch seltener ist jedoch die Karte, die jenes Gespenst zeigt, das einer CFG-Legende zufolge im Schullandheim Freisheim spuken soll: Von insgesamt 50.000 produzierten Karten zeigen nur 30 Exemplare „Die weiße Frau“.
Auch zweite Auflage war restlos vergriffen
Die Sammelkarten, die auch in einer zweiten Auflage restlos vergriffen waren, erfreuen sich nicht nur bei Schülerinnen und Schülern großer Beliebtheit – auch die Lehrerinnen und Lehrer haben eifrig mitgesammelt und getauscht. So zum Beispiel auch Sabine Drübert: Die stellvertretende CFG-Schulleiterin ist selbst stolze Besitzerin der Karte mit der „Weißen Frau“ – sie fand sie mit viel Glück in einem von ihr gekauften Tütchen. Doch sie weiß auch von Schülern zu berichten, die zu ihr ins Büro kamen und ein Autogramm von ihr auf einer „Frau Drübert“-Sammelkarte wünschten…
Erlös für SV und Förderverein
Der Erlös aus den Kartenverkäufen fließt in die Kassen der Schülervertretung und des „Vereins der Freunde des CFG“ und kommt damit letztlich allen Schülerinnen und Schülern des Küllenhahner Gymnasiums zugute – es lohnt sich also mitzusammeln…! Mehr zu dem Küllenhahner Gymnasium gibt’s online via carl-fuhlrott-gymnasium.de.





