10.09.2026, 15.54 Uhr | Redaktion | Artikel drucken | Instapaper | Kommentare
„freestyle physics“: FBR-Schüler Kasimir packte eine „Schwerlast“
Auch an der Junior Uni bereitete sich Kasimir, Schüler der Friedrich-Bayer-Realschule, auf die „freestyle physics“ vor – letztlich mit Erfolg… | Foto: privat
Mit einem Kran aus Schaschlikspießen und Gummibändern hat der 13-jährige Kasimir von der Friedrich-Bayer-Realschule (FBR) beim Physikwettbewerb „freestyle-physics“ den zweiten Platz erreicht. Die Fakultät für Physik richtete den Wettbewerb zum 25. Mal an der Universität Duisburg-Essen aus. Insgesamt beteiligten sich in diesem Jahr rund 1.850 SchülerInnen der Klassen 5 bis 13 aus Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus.
Gefragt waren dabei Kreativität, technisches Geschick und physikalisches Verständnis. Die Teilnehmer bauten unter anderem Wasserraketen, Mausefallenboote und Pappkatapulte. Kasimir stellte sich der Aufgabe „Duisburger Hafenkran“. Die Vorgabe: Nur aus Schaschlikspießen und Gummibändern sollte ein möglichst leichter Kran entstehen, der aber ein 400 Gramm-Gewicht tragen kann. Für die knifflige Herausforderung bereitete sich Bayer-Realschüler intensiv vor: Vier Monate lang besuchte er einen Forscherkurs an der Junior Uni, wo Kasimir tüfteln, konstruieren und seine Idee weiterentwickeln konnte.
Mit Erfolg: Sein filigraner 38-Gramm-Kran sicherte ihm den zweiten Platz – die meisten anderen Konstruktionen wogen rund 150 Gramm oder mehr. Der Erfolg hat den Cronenberger Realschüler auf den Geschmack gebracht: Im kommenden Jahr möchte Kasimir wieder bei den „freestyle-physics“ antreten. Sein Ziel: Wenn der Duisburger Hafenkran erneut als Aufgabe angeboten wird, will Kasimir die 38 Gramm unterbieten…
Schüler-Wettbewerb freestyle physics
Beim Schüler-Wettbewerb freestyle-physics erhalten die Teilnehmenden jeweils im Frühjahr die Aufgaben, um sie in den folgenden Monaten unter schulischer Betreuung zu lösen. Das Finale findet auf dem Campus Duisburg der Universität Duisburg-Essen statt. Dort präsentieren die Teams ihre Ideen und lassen ihre Modelle im Wettkampf gegeneinander antreten. Das fünftägige Finale bietet auch ein vielseitiges Rahmenprogramm mit Laborführungen, Vorträgen und Experimentalpraktika. Mehr Infos: www.freestyle-physics.de.





