14.09.2026, 16.54 Uhr | Redaktion | Artikel drucken | Instapaper | Kommentare
Fußball: CSC unterliegt knapp – Germania-Routiniers knipsen
Hier hatte er noch das Nachsehen gegen den gegnerischen Keeper…: SSV-Torjäger Benedikt Steven (mi.) stellte mit seinem Treffer zum 2:0 gegen DV Solingen II den zweiten Saisondreier des SSV Germania 1900 sicher. |Foto: Odette Karbach
So wechselhaft das Wetter am vergangenen Wochenende, so wechselhaft auch der Spieltag für die Dorper Klubs in der Bezirksliga-Gruppe 2: Während der SSV Germania 1900 einen 2:0-Heimsieg (1:0) einfuhr, kassierte der Cronenberger SC (CSC) im Spitzenspiel beim Tabellenführer FSV Vohwinkel die erste Saisonniederlage.
Das knappe 1:2 (0:1) bei den Füchsen im Wuppertaler Westen fiel allerdings ziemlich unglücklich aus: Erst in der 87. Minute musste das Team von CSC-Trainer Samir El Hajjaj den entscheidenden Treffer hinnehmen – mit etwas mehr Fortune wären die Cronenberger mit einem Punkt aus der Lüntenbeck zurückgekehrt. Der wäre aufgrund des zweiten Abschnitts nicht unverdient gewesen.
Niehues sorgt für den CSC-Ausgleich
Zunächst waren es jedoch die Gastgeber, die den besseren Start in das Spiel des Tages erwischten: Nach einer Ecke des Ex-Cronenbergers Niklas Burghard kamen die Füchse durch einen sehenswerten Volley ins linke untere Eck von CSC-Keeper Yannik Radojewski zur frühen Führung (7.). In der Folge sahen die Zuschauer bei strömendem Regen in der Lüntenbeck eine ausgeglichene Partie mit Vorteilen für die Gastgeber. Zählbares sprang bei den wenigen Gelegenheiten auf beiden Seiten im ersten Abschnitt aber nicht heraus.
CSC kassiert späten K.-o.-Treffer
Ein Konter führte dann in der 67. Minute zum Cronenberger Ausgleich. Malik Plücker setzte sich im Mittelfeld schön gegen zwei Vohwinkler durch und spielte einen Klasse-Steckpass auf den lauernden Jonas Niehues. Der lief allein auf den FSV-Keeper zu und schoss rechts unten zum 1:1 ein. Nachdem CSC-Torwart Radojewski in der 75. Minute mit einer tollen Parade einen Rückstand verhindert hatte, steuerte das Spitzenspiel auf ein Remis zu.
Drei Minuten vor Abpfiff agierten die Cronenberger jedoch nach einem Freistoß nicht energisch genug und ließen eine Flanke zu, die Vohwinkel per Kopf zum Siegtreffer nutzte. Yannik Radojewski war zwar noch dran, musste das Leder aus kürzester Distanz aber passieren lassen.
Sonntag: Erneut CSC-„Heimspiel“ in Sudberg
Durch die erste Niederlage im fünften Spiel rutschte das El-Hajjaj-Team auf den vierten Platz ab. Zwei Ränge schlechter steht FK Jugoslavija, das am kommenden Sonntag, 20. September (15 Uhr), beim CSC zu Gast sein wird. Erneut wird die „Heimpartie“ in der Heinz-Schwaffertz-Arena in Sudberg ausgetragen.
Germania-Keeper Jovceski hält die Null
Mehr Glück als der Dorf-Nachbar CSC hatte der SSV Germania: In einer ausgeglichenen Partie zeigten sich die Südstädter auf dem heimischen Freudenberg gegen Tabellennachbar DV Solingen II nicht nur effektiver. Mit SSV-Keeper Leon Jovceski hatten die Hausherren auch einen echten Rückhalt im Kasten, der die Null für die Germanen ein ums andere Mal festzuhalten wusste.
In dem Duell der Mittelfeld-Nachbarn waren es vier Germanen-Routiniers, die das Pendel zugunsten des SSV ausschlagen ließen: Zunächst erkämpfte sich Omar Sarsour (33) in der 28. Minute in der Solinger Hälfte einen Ballgewinn, den der 34-jährige Tarik Özkan zur 1:0-Führung ausnutzte.
Im weiteren Spielverlauf waren die Gäste näher am Ausgleich als das Team von SSV-Trainer Ünsal Bayzit am zweiten Treffer. In der 80. Minute machten dann jedoch zwei weitere Germanen-Routiniers den zweiten Saisondreier der Südstädter klar. Einen Eckball von Pascal Glittenberg vollendete der ebenfalls 34-jährige SSV-Torjäger Benedikt Steven per Kopf zum 2:0-Endstand für das Bayzit-Team – sein bereits dritter Treffer in der noch jungen Spielzeit.
Am Sonntag nach Solingen-Wald
Durch den Heimsieg kletterten die Freudenberger in der Tabelle auf den 7. Platz. Am nächsten Spieltag geht es für den SSV erneut gegen ein Team aus der Klingenstadt: Am Sonntag ist bereits um 11.45 Uhr Anstoß bei der Spvg. Solingen-Wald II, die auf Platz 10 rangiert.





