Nach zuvor gutem Saisonstart mit überraschender Niederlage am letzten Spieltag: Bezirksligist SSV Germania 1900 in der Spielzeit 2026/27. | Foto: Odette Karbach
Nachdem die beiden Bezirksligisten im CW-Land am Spieltag zuvor zwei Siege eingefahren hatten, stand am vergangenen Fußball-Wochenende nur ein magerer Punkt auf der Haben-Seite. Den fuhr der Cronenberger SC (CSC) ein: Vom Spitzenspiel beim ASV Mettmann kehrten die Grün-Weißen mit einem 1:1-Unentschieden zurück (1:1). Der SSV Germania 1900 kassierte indes eine überraschende Heimniederlage: Dem bisher punktlosen SSV Bergisch Born II unterlagen die Südstädter mit 1:2 (0:2).
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CSC steckt „Kaltstart“ weg
Im Spitzenduell beim Zweiten Mettmann wurde der drittplatzierte CSC denkbar kalt erwischt: Bereits in der ersten Minute mussten die Mannen von CSC-Trainer Samir El Hajjaj das 0:1 hinnehmen. Für die Dorper spricht, dass sie den „Kaltstart“ wegzustecken wussten: In der Folge lieferten die Cronenberger den Hausherren eine Partie auf Augenhöhe. Nachdem zunächst Nermin Hadzic (19.) und anschließend Rico Hein (30.) ihre Chancen liegen ließen, wurden die Gäste in der 39. Minute belohnt.
Radojewski hält Punkt fest
Auf Vorlage von Mohamed Bouaasria lochte CSC-„Dauerbrenner“ Luis Rosenecker zum Ausgleich ein. Dass es mit dem 1:1 auch in die Kabinen ging, war Yannik Radojewski zu verdanken: Mit einer Glanzparade vereitelte der CSC-Keeper in der Nachspielzeit des ersten Abschnitts die mögliche erneute Führung der Gastgeber.Ähnliches Bild im zweiten Abschnitt: Beide Teams boten den rund 150 Zuschauern weiterhin eine abwechslungsreiche Partie mit Gelegenheiten auf beiden Seiten, die eines Spitzenspiels würdig war. Nur: Ein weiterer Treffer wollte nicht mehr fallen.
Garant dafür war erneut der Rückhalt des CSC: In der 84. Minute fischte Yannik Radojewski einen ASV-Schuss noch aus dem Winkel. Da Jonas Niehues vier Minuten später für die Cronenberger hätte treffen können, ging die Punkteteilung letztlich voll in Ordnung. Am kommenden Sonntag ist es endlich so weit: Nach Fertigstellung des neuen Kunstrasens an der Hauptstraße kann der CSC endlich sein erstes „richtiges“ Heimspiel bestreiten. Die unverändert auf dem dritten Platz rangierenden Cronenberger empfangen um 15 Uhr den Achten SG Hackenberg auf dem Horst-Neuhoff-Sportplatz.
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SSV-Pleite gegen Liga-Letzten
Bei der Überraschungsniederlage gegen das Schlusslicht Bergisch Born II musste auch der SSV Germania 1900 einen frühen Rückstand hinnehmen: Bereits in der 5. Minute gingen die Remscheider in Führung. Und kurz vor dem Pausenpfiff kam für die Freudenberger auch noch Pech dazu: Luke Best beförderte das Leder in der 43. Minute zum 0:2-Halbzeitstand in die eigenen Maschen.
Im zweiten Abschnitt lief es ähnlich wie in der ersten Hälfte: Das Team von SSV-Trainer Ünsal Bayzit kam gegen die Gäste, mit 29 Gegentreffern bislang immerhin die Schießbude der Liga, kaum zu Gelegenheiten. Zumal Omar Sarsour den Anschlusstreffer per Elfmeter liegen ließ, blieb das 1:2 durch Torjäger Benedikt Steven (77.) das einzige Zählbare für die Südstädter. Der SSV rutschte durch die Heimpleite auf Platz 7 ab. Zwei Plätze besser steht Tuspo Richrath, bei dem der SSV am kommenden Sonntag (15.30 Uhr) auflaufen muss.