02.10.2026, 09.50 Uhr   |   Redaktion   |   » Die CW bei Google als bevorzugte Quelle auswählen

KODI-Kahlschlag: In Cronenberg-Filiale sind Lichter schon aus

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Die Cronenberger Kodi-Filiale an der Hauptstraße in der Ortsmitte hat scheinbar bereits die Pforten geschlossen. | Foto: Meinhard Koke

Der Haushaltswaren-Discounter KODI ist seit Jahren in Schieflage, bereits 2024 hatte Kodi ein Schutzschirmverfahren beantragt und anschließend ein Eigenverwaltungsverfahren durchlaufen. Nachdem erst im Juli zum zweiten Mal innerhalb von zwei Jahren ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung beantragt worden war, gibt es nun einen Kahlschlag: Bundesweit schließen 43 von zuletzt 144 Filialen, darunter 41 in Nordrhein-Westfalen.

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Das bedeutet auch das Aus für die Cronenberger KODI-Filiale an der Hauptstraße: Der Dorper Standort des Haushaltswaren-Discounters wird ebenso aufgegeben wie Filialen in Vohwinkel und Barmen sowie zwei Solinger Standorte – in Cronenberg scheinen die Lichter bereits ausgegangen zu sein… Auch das Aus für die Unternehmenszentrale in Oberhausen ist besiegelt. Von den zuletzt knapp 1.200 Beschäftigten sollen laut Medienberichten 265 eine Kündigung erhalten.

Mit diesem Aushang im Eingang der Cronenberg-Filiale an der Hauptstraße 45 in der Ortsmitte macht das Kodi-Team auf die Schließung aufmerksam. | Foto: Meinhard Koke

Vor drei Wochen hatte es noch geheißen, dass KODI nur 19 Filialen aufgeben wolle. Nun wird das Filialnetz also um fast ein Drittel reduziert – für die betroffenen Standorte habe keine wirtschaftlich tragfähige Lösung gefunden werden können. Für 100 Filialen gibt es eine Fortführungslösung: Sie werden von der Kodi Retail GmbH übernommen, hinter der eine internationale Investorengruppe steht. Für einen weiteren Standort war zuletzt noch keine Entscheidung gefallen.