05.10.2026, 12.13 Uhr   |   Redaktion   |   » Die CW bei Google als bevorzugte Quelle auswählen

Rollhockey-Bundesliga: Top-Start für RSC-Löwen und Dörper Cats

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Trug drei Treffer zum gelungenen Saisonstart der Löwen des RSC Cronenberg bei: Lucas Seidler (re.) zeigte sich gegen den TuS Düsseldorf-Nord bestens aufgelegt… | Foto: Odette Karbach

„Goldener“ hätte der Start in die Saison 2026/27 für die beiden Rollhockey-Bundesligisten des RSC Cronenberg nicht ausfallen können: Beim Doppel-Heimspieltag blieben sechs Punkte in der Alfred-Henckels-Halle. Die RSC-Löwen alos amtierender Meister bezwangen Pokalsieger TuS Düsseldorf-Nord mit 4:1 (1:0), Double-Sieger Dörper Cats erwischten mit einem packenden 5:4 (1:1) gegen die IGR Remscheid ebenfalls einen perfekten Saisonstart.

Seidler avanciert zum Mann des Tages
Ohne die krankheitsbedingt fehlenden Thomas Köhler, Alex Ober und Marco Bernadowitz sowie Finn Ullrich tat sich das Team von RSC-Trainer Jordi Molet zunächst schwer gegen die gut gestaffelten Düsseldorfer. Lucas Seidler brach mit seinem Führungstreffer zum 1:0-Pausenstand nicht nur den Bann für die Cronenberger. Nach Wiederanpfiff avancierte Seidler auch zum Matchwinner.

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Nächster Spieltag: Gipfeltreffen gegen Vizemeister
Als die Löwen mit einem Dreierpack innerhalb von nur fünf Minuten die knappe Führung auf 4:0 hochschraubten, machte Lucas Seidler mit zwei weiteren Toren seinen nicht lupenreinen Hattrick perfekt. Das dritte Löwen-Tor zum zwischenzeitlichen 3:0 steuerte Aaron Börkei bei. Mehr als der Ehrentreffer war für das Team aus der Landeshauptstadt nicht drin. In der auf sechs Teams geschrumpften Herren-Bundesliga setzten sich die Löwen mit dem klaren Sieg an die Spitze. Ausruhen können sich die Molet-Mannen hier allerdings nicht: Am kommenden Samstag, 10. Oktober (15.30 Uhr), kommt mit Vizemeister SK Germania Herringen direkt der nächste Härtetest an die Ringstraße.

RSC-Cats liefern Derby-Krimi mit Happy-End
Eine ungleich engere Kiste war der folgende Bundesliga-Start der Dörper Cats – kein Wunder: Schließlich bekam es der Meister aus Cronenberg ja zum Saisonauftakt direkt mit Vizemeister IGR Remscheid zu tun. Das nach drei Abgängen neu formierte RSC-Team (die CW berichtete), zu dem Angelina Mezzo und Suzanne van Pruisen gestoßen sind, behielt in dem Bergischen Derby zwar nur knapp, aber verdient mit 5:4 (1:1) die Oberhand.

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Nach dem 1:1 zur Pause, für das Alida Grusenick aufseiten der Cronenbergerinnen gesorgt hatte, brachten Miriam Simon und Pia Bremer ihre Cats im zweiten Abschnitt per Doppelschlag mit 3:1 in Führung. Eine Vorentscheidung war das indes noch nicht: Remscheid kam zurück und glich zum 3:3 (34.) aus – damit war die Partie wieder offen. Nun versuchte Maren Wichardt, die Weichen auf Sieg zu stellen: Die Cats-Spielertrainerin wechselte sich selbst ein und bewies, dass sie auch wenige Tage nach ihrem 42. Geburtstag nichts verlernt hat.

Maren Wichardt griff wieder zum Schläger
Mit einem Bauerntrick brachte Wichardt ihre Cats mit 4:3 in Führung. Als Yolanda Kahmann kurz darauf einen Schuss von Pia Bremer zum 5:3 in die Remscheid-Maschen abfälschen konnte, schien die Partie erneut gelaufen. Doch Remscheid gelang 24 Sekunden vor der Schlusssirene per Strafstoß der Anschlusstreffer. Der Ausgleich gelang der IGR aber nicht mehr: Die Cats schaukelten den knappen Vorsprung über die Zeit.

Nächster Spieltag: Auswärts zum TuS Düsseldorf-Nord
In der auf nur noch fünf Teams reduzierten Frauen-Bundesliga geht es für die Dörperinnen erst am 17. Oktober weiter: Um 16 Uhr laufen die RSC-Cats dann beim TuS Düsseldorf-Nord auf, der nach einem 10:2-Heimsieg gegen die SG Hüls-Schwerte-Wuppertal (HSW) die Tabelle im Frauen-Oberhaus anführt. Mehr zum Cronenberger Rollhockey-Klub ist online hier zu finden: www.rsc-cronenberg.de.