16.10.2026, 09.09 Uhr   |   Redaktion   |   » Die CW bei Google als bevorzugte Quelle auswählen

Großübung im Burgholztunnel: Positives Fazit – und lange Staus…!

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Das Ostportal des L418-Tunnels Burgholz am Küllenhahn. | Foto: Meinhard Koke

Der Ernstfall kommt schließlich auch plötzlich und ohne Vorwarnung…! Am Mittwochabend, 14. Oktober, wurde der Burgholztunnel ab etwa 18 Uhr voll gesperrt (die CW berichtete kurz). Doch im längsten Straßentunnel Nordrhein-Westfalens hatte sich tatsächlich kein Verkehrsunfall ereignet, bei dem ein Pkw in Brand geraten und zwei Personen verletzt worden waren. Bei dem Szenario handelte es sich vielmehr um eine Großübung der Feuerwehr Wuppertal.

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Rund 200 Einsatzkräfte waren an der Übung beteiligt, darunter etwa 70 Mitglieder der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehren Wuppertal. Bei dem Großeinsatz handelte es sich um eine sogenannte Alarmübung: Um den Ernstfall möglichst realitätsgetreu zu proben, war die Übung geheim gehalten worden. Alle eingesetzten Kräfte erfuhren erst bei der Alarmierung davon. Laut Feuerwehr ist eine derartige Vollübung alle vier Jahre vorgeschrieben.

Insofern waren nicht nur die Retter überrascht, auch die Autofahrer wurden kalt erwischt: Die plötzliche Tunnelsperrung sorgte für lange Staus nicht nur vor und hinter dem Burgholztunnel. Auch habe es einen Rückstau von der Ortsmitte bis fast in die Kohlfurth gegeben. Die Hauptsache war das: Nachdem die Tunnelsperrung gegen 22.30 Uhr wieder aufgehoben worden war, zog die Feuerwehr ein positives Fazit.

Nahezu alles habe funktioniert – für den Ernstfall scheint man insofern gut gerüstet…