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LVR-Fördergeld: Manuelskotten-Wissen bewahren – auch digital!

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Ein industriehistorisches Kleinod der Region: Der Manuelskotten im Kaltenbachtal ist der letzte per Wasserrad angetriebene Schleifkotten Wuppertals. | Foto: Meinhard Koke

Der Manuelskotten im Kaltenbachtal erhält 25.000 Euro vom Landschaftsverband Rheinland (LVR). Mit dem Geld soll das Wissen rund um die historische Schleiferei und ihre technische Anlage digital gesichert und für die Zukunft erhalten werden. Das hat der Kulturausschuss der Landschaftsversammlung Rheinland beschlossen.

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Im Mittelpunkt des geförderten Projekts steht das immaterielle Kulturerbe des Dorper Industriedenkmals: Mitglieder des Fördervereins Manuelskotten sowie weitere Wissensträger aus Cronenberg sollen ihr Fachwissen über die Anlage, die Sammlung und die historische Schleiftechnik dokumentieren und digitalisieren. Die Informationen und dabei entstehenden Medien sollen öffentlich zugänglich gemacht und perspektivisch auch in die Ausstellung des Kottens einbezogen werden.

Dafür will der Verein auch seine digitale Infrastruktur ausbauen und diese langfristig für die Museumsarbeit nutzen. Der Landschaftsverband sieht darin zugleich Chancen für den Wissenstransfer, die ehrenamtliche Arbeit und auch eine künftige Zusammenarbeit mit Museen und Hochschulen. Insgesamt hat der LVR die Förderung von acht Museumsprojekten im Rheinland mit einem Gesamtvolumen von 159.000 Euro beschlossen. 

Der Manuelskotten im Kaltenbachtal
Das Industriedenkmal ist die letzte noch funktionstüchtige, mit einem Wasserrad betriebene Werkstatt zum Nassknieschleifen auf Wuppertaler Stadtgebiet. Damit gilt der historische Schleifkotten, der eine Außenstelle des Zentrums Industriekultur Wuppertal ist, als bedeutendes Zeugnis der bergischen Werkzeug- und Industriegeschichte. Mehr zum Manuelskotten, so auch seine nächsten Öffnungstagen, ist online hier zu erfahren: manuelskotten.de.