30.03.2011, 09.45 Uhr   |   Meinhard Koke   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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WSW warnen vor Gasrohr-Dieben

Die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) appellieren an Baufirmen, Häuslebauer und Immobilienbesitzer dafür Sorge zu tragen, dass in nicht genutzten Immobilien die Gas- und Wasserinstallation für Fremde nicht so leicht zugänglich ist.

Hintergrund ist ein Einbruch, der Dienstagabend in der Lettow-Vorbeck-Straße festgestellt wurde. Hier hatte ein Anwohner Gasgeruch aus dem Keller eines leeren Nachbarhauses wahr genommen. Die alarmierten Stadtwerke stellten vor Ort fest, dass Unbekannte Kupferrohre gestohlen hatten, sodass Gas ausströmen konnte.

Gasrohr-Diebe machten den WSW bereits zum zweiten Mal innerhalb von acht Tagen Probleme. Die Kupferrohre wurden von der Wand gerissen, ohne Rücksicht darauf, dass der Gashahn nicht abgesperrt war. „Es bestand keine akute Explosionsgefahr, da wir rechtzeitig benachrichtigt wurden“, erklärt Thorsten Arkenau vom WSW-Entstörungsdienst. Trotzdem sei das Vorgehen der Diebe extrem gefährlich.

Der Rat der Stadtwerke: Am besten bei längerem Leerstand die Installation an der Gas-Hauptabsperrung durch den Installateur trennen lassen. Gaslecks können bei den WSW unter Telefon 569-3100 gemeldet werden.

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