20.06.2011, 19.32 Uhr   |   Meinhard Koke   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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Deutscher Gründerpreis: CFG-Team unter Top Ten im Rheinland

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Am Montag, 20. Juni 2011, wurde im Panorama-Geschoss des Wuppertaler Sparkassen-Turmes das Abschneiden der Wuppertaler Schul-Teams beim diesjährigen Wettbewerb um den Deutschen Gründerpreis bekannt gegeben. Ganz vorne mit dabei waren zwei Mannschaften des Carl-Fuhlrott-Gymnasiums (CFG): Eines landete im Wuppertaler Ranking in den Top Ten, ein weiteres CFG-Team kam sogar im Rheinland unter die besten Zehn.

Während Maja Jochem, Anne Kremers, Kristin Karboth und Marie Moeser für ihre Idee eines mobilen Sicherheits-Notrufes für Frauen mit dem Wuppertal-Platz 5 unter den insgesamt 13 Teilnehmern aus dem Tal belohnt wurden, schaffte es die „HandsFree“- Idee einer weiteren CFG-Mannschaft auch bundesweit auf einen beachtlichen Rang: Mit ihrer Computer-Steuerung per Auge belegte die CFG-Gruppe „HandsFree“ Platz 23 unter den insgesamt 1.245 Teilnehmern bundesweit.

Damit verpassten Tim Polick, Michel Heck und Colin de Vrieze zwar knapp die Fahrkarte nach Hamburg, wo die Bundessieger ausgezeichnet werden. Dennoch hatten das Küllenhahner Team sowie Betreuungslehrerin Marlies Ruhland und Kathrin Payk vom Unternehmenspaten, der Firma Knipex, Grund zur Freude: Für ihren 7. Platz in der Region Rheinland und sogar Rang 3 im Wuppertal-Ranking wurde „HandsFree“ mit Preisgeldern in Höhe von insgesamt 1.300 Euro belohnt.

Ihren Gewinn wollen Tim Polick, Michel Heck und Colin de Vrieze nun aber nicht in die Fortentwicklung ihrer Gründer-Idee investieren. Mit dem Preisgeld werden sich die drei Fuhlrott-Gymnasiasten vielmehr private Wünsche erfüllen. Verdient haben sie das: Alle drei haben gerade erst ihr Abitur jeweils mit einer „Eins“ vor dem Komma „gebaut“ – gleich zwei Erfolge in wenigen Tagen, sowas nennt man wohl einen verheißungsvollen Start ins Berufsleben!

Sparkassen-Vorstand Norbert Brenken gratulierte den beiden Wuppertal-Mannschaften, die bei der Bundessieger-Ehrung in Hamburg vertreten sein werden, aber auch allen weiteren Teams aus dem Tal zu ihren Leistungen. Alle Teilnehmer hätten tolle, interessante Ideen entwickelt, alle Schüler neben der Schule großes persönliches Engagement bewiesen – „von diesen wichtigen Erfahrungen werden sie noch lange zehren können“, versicherte Sparkassen-Direktor Brenken.

Das Planspiel Deutscher Gründerpreis ist eine Initiative von Stern, Porsche, den Sparkassen und dem ZDF. Dabei geht es um die Entwicklung von Geschäftskonzepten, die von den Schülern auch in Zusammenarbeit mit externen Unternehmerpaten erarbeitet werden. Die 13. Runde des Schüler-Wettbewerbs im Rahmen des Deutschen Gründerpreises startet im Januar 2012. Infos zum Planspiel Deutscher Gründerpreis unter http://www.dgp-schueler.de/toplevel/

 

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