20.06.2011, 13.05 Uhr   |   Meinhard Koke   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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Greivogel-Attacken: „Hut auf!“ im Gelpetal!

Kein April-Scherz: „Vorsicht vor Greifvogel-Attacken!“, warnt das städtische Forst-Ressort die Waldbesucher im Gelpetal. Hintergrund: Bei der Stadt melden sich alljährlich Wanderer oder Läufer, die in Waldgebieten von Greifvögeln oder auch Krähen angegriffen wurden.

Besonders betroffen davon ist nach Angaben von Forst-Chef Albert Vosteen der Bereich zwischen Ronsdorfer Talsperre und Zillertal. Hier gehen immer wieder Meldungen von Bussard-Attacken auf Jogger ein. Besonders sensible Zeiten sind nach Angaben von Albert Vosteen die Brutzeit sowie der Zeitraum, wenn die Jungvögel flügge werden. Dann würden die Elternvögel Angriffe auf vermeintliche Feinde fliegen.

Das Forstressort ruft daher dazu auf, den Greifvogel-Horsten nicht zu nahe zu kommen. Zudem sollte man sich mit einer festen Kopfbedeckung vor Verletzungen schützen: „Greifvögel haben sehr scharfe Krallen“, betont Forstexperte Vosteen. Übrigens: Die Schonzeit aller Greifvogelarten besteht nach dem Jagdgesetz ganzjährig, sie dürfen nicht gejagt werden.

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