22.06.2011, 15.18 Uhr   |   Meinhard Koke   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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Kein Geld für Kreuzung Cronenfeld

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"Ein Dauerbrenner": Die Gas-Baustelle an der Kreuzung Cronenfeld in Wuppertal-Cronenberg

Bauarbeiten an der Kreuzung Cronenfeld in Wuppertal-CronenbergWie berichtet, wird an der Kreuzung Cronenfeld seit dieser Woche der Bürgersteig entlang der Sambatrasse zur Straße, damit die Stadtwerke im Kreuzungsbereich ihre neue Gasleitung anschließen können. Wer das Dörper Geschehen der letzten Jahre verfolgte, dem dämmert es bei der Vorbeifahrt an der Baustelle vielleicht: War da nicht was?

Richtig, seit Jahren soll die Cronenfelder Kreuzung ausgebaut werden. Die Pläne sind gemacht, Fördermittel beantragt, weil kein Geld für den Ausbau da ist, verstauben die Planungen jedoch in den Schubladen des städtischen Verkehrsressorts. Lassen sich die aktuellen Arbeiten nutzen, um zumindest eine kleine Verbesserung an dem Nadelöhr von und nach Cronenberg zu schaffen? Ließe sich mit Hilfe der „Bürgersteig-Fahrbahn” nicht dauerhaft ein zweispuriger Verkehr Richtung Cronenberg einrichten, zumal Fußgänger auf die Sambatrasse ausweichen können?

„Das haben wir auch überlegt”, berichtet Hannelore Reichl, „leider ist das nicht möglich”, so die stellvertretende Leiterin des Ressorts Straßen und Verkehr gegenüber der CW. Ihre Mitarbeiter hätten sich intensiv damit beschäftigt, ob im Zuge der WSW-Arbeiten „in einem Aufwasch” eine Entschärfung des Nadelöhrs möglich sei, „das geht aber leider nicht”, bedauert die städtische Verkehrsexpertin. Und auch mittelfristig scheint keine Lösung an der Kreuzung von Hahnerberger, Haupt- und Hastener Straße in Sicht: Fördermittel des Landes waren zwar bereits zugesagt, die Stadt kann jedoch ihren Eigenanteil für den Kreuzungsumbau nicht aufbringen.

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