07.07.2011, 09.47 Uhr   |   Meinhard Koke   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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Rather Straße: Zwangsanschluss für Anwohner?

Wie bereits berichtet, sollen auf einer Wiesenfläche entlang der Rather Straße in „aufgelockerter Straßenrandbebauung“, so die Stadt, Ein- und Zweifamilienhäuser mit insgesamt rund 15 Wohneinheiten entstehen. Obwohl nur die Grünen zu den Bauplänen Ablehnung äußerten („Wir wollen die Wiesen in Cronenberg erhalten!“), verschob die Bezirksvertretung (BV) Cronenberg am 6. Juli auf Anregung der CDU ihre Beratung zu den Bauplänen.

Der Grund: Anders als zunächst vorgestellt, so jedenfalls CDU-Fraktionsvorsitzende Claudia Schmidt, soll die Rather Straße im Zuge der geplanten Baumaßnahme an den öffentlichen Schmutzwasserkanal angeschlossen werden. Aktuell entsorgen die Anwohner ihr Schmutzwasser über Gruben, weshalb durch den beabsichtigten Kanal auf sie Anschlussgebühren zukämen.

Aufgrund der Änderung folgte das Stadtteilparlament dem CDU-Vorschlag und verschob ihre Beratung auf die September-Sitzung. Zuvor, so gab auch Bezirksbürgermeister Michael-Georg von Wenczowsky zu Protokoll, sollen die Anwohner auf einer öffentlichen Informationsveranstaltung über das neue Entwässerungskonzept und seine (finanziellen) Folgen informiert werden.

Mehr zu dem Vorhaben: „Rather Straße: Wir sind keine Bauverhinderer!“

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