13.09.2011, 11.21 Uhr   |   Meinhard Koke   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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Bayer-Realschule: Berlin, Berlin, gut gerüstet nach Berlin!

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Gabriele Klein (2.v.r.) und Jürgen Harmke (2.v.l.) rüsteten das Schwimm-Team von Andrea Janssen (li.) und Roland Dippel (re.) fürs Bundesfinale 2011 aus. Heiner Koch (Sportamt, hi. l.) überbrachte FBR-Leiter Hartmut Eulner (hi. re.) die guten Wünsche der Stadt für das Bundesfinale.

Nachdem sich die Schwimmer der Wettkampfklasse IV/Jungen (Jahrgang 1999-2001) der Friedrich-Bayer-Realschule (FBR) im Juni als einziges Wuppertaler Schwimm-Team für das Bundesfinale qualifizieren konnten (die CW berichtete) heißt es nun Koffer packen: Am kommenden Dienstag, 20. September, steigt der Endkampf in Berlin.

Das von den FBR-Lehrern Andrea Janssen und Roland Dippel betreute Realschul-Team fährt gut gerüstet zu dem Wettstreit mit den 15 anderen Landessiegern in die Bundeshauptstadt: Am heutigen Dienstag, 13. September, wurden die Bayer-Realschüler von der Stadtsparkasse Wuppertal mit „Wettkampf-Gepäck“ versehen. Sparkassen-Sprecher Jürgen Harmke und Gabriele Klein (Sparkassen-SchulService) statteten die acht FBR-Schwimmer mit einheitlichen Kapuzenjacken aus, obendrauf zahlte die Stadtsparkasse noch 500 Euro in die Reisekasse ein.

„Wir machen das gerne“, sagte Jürgen Harmke bei der Überreichung der Sparkassen-Spende – denn ob beim Planspiel Börse, dem Gründerpreis oder den diversen Sport-Wettbewerben, die Wuppertaler Schulen würden stets weit vorne abschneiden: „Das zu unterstützen, macht uns Spaß“, unterstrich Jürgen Harmke und versprach den Schwimmern von der Küllenhahner Realschule: „Wir drücken euch die Daumen!“

FBR-Schulleiter Hartmut Eulner würdigte das Engagement der Stadtsparkasse, aber auch des städtischen Sportamts, das von Heiner Koch vertreten wurde: „Sie sind immer unsere Unterstützer – ich danke Ihnen, dass Sie auch in wirtschaftlichen schweren Zeiten zu uns halten.“ Auch dadurch schafften es Schüler der mit dem Siegel „Sportbetonte Schule“ ausgezeichneten Realschule immer wieder zu großen Erfolgen, betonte FBR-Leiter Eulner. Beispiele dafür seien Christian vom Lehn, der an der FBR „groß geworden“ war und jüngst die Bronze-Medaille bei der Schwimm-WM in Shanghai gewann, aber auch die FBR-Fußballer, die in diesem Jahr NRW-Vizemeister wurden, sowie natürlich auch die Schwimm-Bundesfinalisten von Andrea Janssen.

Während Hartmut Eulner seinen Erfolgsschwimmern mit auf die Bahnfahrt nach Berlin gab: „Sechzehnte von Deutschland seid ihr bereits – das ist schon was!“, legte Andrea Janssen die Messlatte etwas höher: Die Sportlehrerin peilt mit ihren Schützlingen an der Spree einen Platz in den Top Ten an: „Aber das wird schwer.“ Eines werden die FBR-Schwimmer indes wohl kaum schaffen: Bei der letzten Teilnahme am Bundesfinale 2004 wurden sie noch zu Schnittchen & Getränken ins Schloss Bellevue eingeladen – aber ein Wuppertaler ist ja nun nicht mehr Bundespräsident…

Das erfolgreiche FBR-Schwimm-Team bilden: Till-Malte Mayer-Figge, Leon Dasbach, Julius Chur, Niklas Edler von Hoessle, Miguel Zabala, Alexander Jugl, Armin Mekic, Marvin Gundlach.

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Lesermeinungen zu diesem Artikel

  1. Hartmut Gose
    13.09.2011, 14:17 Uhr   |   Direktlink

    Ein sehr schöner Artikel und eine gute Aktion.
    Als Vorsitzender des Vereins der Freunde der Friedrich-Bayer-Realschule hätte ich mich gefreut, wenn auch die Unterstützung des Vereins genannt worden wäre. Der Förderverein unterstützt Aktionen der Schüler, beteiligt sich an Lehrmitteln, Projekten oder Klassenfahrten.
    Für die Schwimmer haben wir den Größten Teil des Elternanteils übernommen.
    Hartmut Gose

  2. Redaktion
    14.09.2011, 18:42 Uhr   |   Direktlink

    Sehr geehrter Herr Gose,
    danke für Ihren Kommentar und das Artikel-Lob – das Engagement des Fördervereins wurde in dem Zusammenhang nicht angesprochen, sonst hätten wir es selbstverständlich erwähnt! Dass es „vergessen“ wurde, da sind wir uns sicher, war aber sicherlich keine böse Absicht der Verantwortlichen!
    Schöne Grüße,

    Meinhard Koke

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