11.01.2012, 10.09 Uhr   |   Meinhard Koke   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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CDU Cronenberg: „Ich mach’s nicht!“

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Nach dem Rücktritt von Andreas Weigel vom Vorsitz des CDU-Ortsverbandes Cronenberg (die CW berichtete online) hat sich zwischenzeitlich auch Claudia Schmidt, die als stellvertretende CDU-Vorsitzende die Geschäfte der Dörper Christdemokraten kommissarisch führt, gegenüber der CW geäußert. Obgleich Weigel bereits vor Weihnachten Rückzugsgedanken geäußert habe, zeigte sich Schmidt überrascht von dem Rückzug ihres Parteifreundes: „Ich respektiere diesen Schritt.“

Man müsse sich nun in Ruhe zusammensetzen und gucken, wer die Nachfolge antreten könne, sagte die Sudbergerin weiter im Gespräch mit unserer Zeitung. Sie selbst, stellte Schmidt aber klar, werde für den Vorsitz der Cronenberger CDU nicht zur Verfügung stehen: Mit Beruf sowie ihrer Arbeit als Sprecherin der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Cronenberg sei sie voll ausgelastet: „Ich schaffe das nicht, dazu muss man vor Ort präsent sein.“

Wer die Weigel-Nachfolge antreten könnte, wolle man noch im Januar in einer Vorstandssitzung sondieren. Während Andreas Weigel in seiner Rücktrittserklärung davon sprach, den CDU-Vorsitz „in jüngere Hände zu legen“, wollte Claudia Schmidt von einer bestimmten Marschrichtung bei der Neuwahl jedoch nichts wissen; Schmidts Tenor: Bei der Kandidaten-Kür gebe es keine Vorgaben.

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