07.03.2012, 10.17 Uhr   |   Meinhard Koke   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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„Gelbe Schule“: „Neumieter“ VHS öffnete die Türen

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Fühlen sich sichtlich wohl an der Cronenberger Straße: Fachbereichsleiterin Elisabeth Ortkras (r.v.re. vorne) und einige ihrer Schüler sowie Lehrer-Kollegen.

Fühlen sich sichtlich wohl an der Cronenberger Straße: Fachbereichsleiterin Elisabeth Ortkras (r.v.re. vorne) und einige ihrer Schüler sowie Lehrer-Kollegen.

Fühlen sich sichtlich wohl an der Cronenberger Straße: Fachbereichsleiterin Elisabeth Ortkras (r.v.re. vorne) und einige ihrer Schüler sowie Lehrer-Kollegen.

Wie bereits berichtet, wurde die ehemalige „Gelbe Schule“ umfassend saniert: Nachdem die dort zuletzt ansässige Grundschule Cronenberger Straße wegen der rückläufigen Schülerzahlen geschlossen wurde, zwischenzeitlich Schüler des Carl-Fuhlrott-Gymnasiums hier „büffelten“, zog zum Beginn des laufenden Schuljahres die Bergische Volkshochschule am Hahnerberg ein. Am vergangenen Freitag, 02. März 2012, stellte der Fachbereich Schulabschlüsse, der von der Wiesenstraße auf die Südhöhe umgezogen ist, seine neue Heimstatt der Öffentlichkeit vor.

Rund 250 Teilnehmer im Alter zwischen 16 und 36 Jahren aus immerhin 22 Nationen büffeln nun in der „Gelbe Schule“, um den Hauptschul-Abschluss oder die Fachoberschulreife zu erreichen. „Wir fühlen uns sehr wohl hier“, gibt VHS-Fachbereichsleiterin Elisabeth Ortkras ihren neuen Räumlichkeiten ein glattes „Sehr gut“: Die Anbindung an das ÖPNV-Netz sei optimal, vor allem habe das städtische Gebäudemanagement (GMW) den Schulbau „wunderbar renoviert“ und „sehr viel Neues geschaffen“; Ortkras weiter: „Wir haben hier einen sehr guten Standard und können unseren Teilnehmern optimale Lernbedingungen bieten.“ Und in Kürze auch barrierefrei: Noch im Frühjahr erhält die Dörper VHS-Dependance eine Rampe.

Kein Wunder, dass auch Schuldezernent Matthias Nocke frohlockt: „Ich freue mich, dass wir trotz unseres rigiden Sparkonzeptes in Bildung und in diesen neuen VHS-Standort investieren konnten“, freut sich der Wuppertaler Kulturdezernent über die „attraktive Umgebung fürs Lernen“. Rund 750.000 Euro investierte das GMW in die Ertüchtigung der ehemaligen Grundschule an der „Crone“. Weil der alte VHS-Standort in der Wiesenstraße einen noch höheren Sanierungsaufwand gehabt hätte, entschieden sich VHS und Stadt für den Umzug an den Hahnerberg.

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