12.11.2013, 14.35 Uhr   |   Meinhard Koke   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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39. Basar: Gemeindehaus wurde zum Küllenhahner Wohnzimmer

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Pfarrerin Dr. Sylvia Hartmann (re.) dankte den Organisatorinnen Wiltrud Winkelmann (li.) und Hannerlore Bachstätter stellvertretend für das gesamte Basar-Team (hi.) mit Blumen für ihren neuerlichen Einsatz.

„Eigentlich können Sie das Gleiche schreiben wie im vergangenen Jahr“, resümierten Hannelore Bachstätter und Wiltrud Winkelmann auf die CW-Frage zum Verlauf des diesjährigen Basars der Evangelischen Gemeinde Küllenhahn: „Es war wie immer – es war wieder gut“, freuten sich die beiden Organisatorinnen. Und das schlug sich auch in Zahlen nieder: Stolze 7.600 Euro Reinerlös kamen am vergangenen Samstag, 9. November 2013, sowie am Sonntag im Gemeindehaus an der Nesselbergstraße zusammen und damit noch mehr als bei der schon sehr guten Vorjahres-Ausgabe. „Das ist bemerkenswert in diesen schweren Zeiten, da das Geld ja nicht mehr so locker sitzt“, freute sich Presbyteriumsvorsitzender Helmut Pathe mit.

„Die Basar-Damen können stolz auf ihren Erfolg sein“, gratulierte denn auch Martin Fleuß von der Gemeinde und dankte zugleich auch allen Gästen vom Küllenhahn, aus der Südstadt und aus Cronenberg, die durch ihren Basar-Besuch „dieses schöne Ergebnis wieder ermöglicht haben“. Und das waren ganz besonders am ersten Tag der 39. Basar-Auflage wieder ziemlich viele Besucher: Als am späten Samstagnachmittag der alljährliche Gemeinschafts-Martinszug mit der Grundschule Küllenhahn in der Nesselbergstraße ankam, herrschte dichtes Gedränge entlang der Stände im Gemeindehaus. Auch wenn’s am Sonntag nicht ganz so eng war, zwei Tage lang war das Gemeindehaus wieder das Wohnzimmer des Ortsteils.

Von Kerzen bis Kugeln: Vielfältiges Angebot

Schließlich lud ja auch einmal mehr ein vielfältiges Angebot dazu ein, die Portemonnaies zu öffnen: Gestricktes und Gehäkeltes für Kopf, Hals, Hände oder Strümpfe gab’s ebenso wie Gebasteltetes, Gequiltetes oder auch Geschnitztes für den adventlichen beziehungsweise weihnachtlichen Tisch – von Kerzen über Karten bis hin zu Kugeln war alles dabei. Dazu bot der 39. Basar selbst gemachte Marmeladen, Liköre, Essige und Öle sowie Eingemachtes. Den Küllenhahner Kirchwein konnte man ebenso kaufen wie faire Produkte oder auch das Festbuch zum 100-jährigen Bestehen des Gemeindehauses und das frisch erschienene Buch von Pfarrerin Dr. Sylvia Hartmann mit ausgewählten Küllenhahner Predigten. Nicht zuletzt war die Grundschule Küllenhahn am ersten Tag auch mit einem Stand vertreten, an dem Basteleien, Kerzen oder auch Plätzchen zugunsten des Tierheims verkauft wurden.

Einer der Haupttrümpfe des Basars war auch diesmal wieder das kulinarische Angebot: Ob der bekannt leckere Kartoffelsalat mit und ohne Würstchen, Schnittchen oder Kuchen, ob bei einem Kaffee oder Bier – zu günstigen Preisen kam hier jeder Geschmack auf seine Kosten und die heimische Wochenend-Küche konnte getrost kalt bleiben. Und obwohl so viele Kuchen-Spenden wie selten eingegangen waren und auch wieder reichlich Kartoffelsalat vorbereitet worden war – beim Basar-Abpfiff am späten Sonntagnachmittag war fast alles verputzt.

Zugabe-Rufe beim Sonntagskaffee

Vielleicht ja auch, weil einige Besucher bereits um 10 Uhr zum Sonntagsgottesdienst erschienen waren, der diesmal allerdings erst um 11 Uhr begann – dank des (kulinarischen) Basar-Angebotes konnte die Wartezeit gewiss ohne Probleme ausgefüllt werden. Gleiches galt für den Nachmittag: Zum gemütlichen Sonntagskaffee sorgten Isabelle Weiss (Flöte), Friederike Fleuß und Joram Neumann (beide Klavier) sowie Maximilian Christians (Akkordeon) und Thomas Orth für musikalische Unterhaltung – das kam bestens an, da waren sogar Zugabe-Rufe zu hören.

Ebenso Unterhaltungswert hatte auch die Amerikanische Versteigerung, mit der Thomas Orth gekonnt einen Präsentkorb „unters Basar-Volk“ brachte: Die Besucher zeigten sich überaus bietefreudig, sodass der Küllenhahner Organist und Chorleiter mit dem Klingelbeutel hin und her durchs Gemeindehaus laufen musste – 93 Euro landeten am Ende der Energieleistung in der Basar-Kasse und die kleine Karolin Weiss (4) ergatterte den großen Korb.

Basarkreis: Mithelfer ab Februar 2014 herzlich willkommen

So gab es auf Küllenhahn zum Aufgalopp der Adventsbasare 2013 viele freudige Gesichter, wobei Hannelore Bachstätter und Wiltrud Winkelmann ihren Dank an die Mithelfer aus der Gemeinde und vom Bürgerverein sowie an die Kinder der Grundschule richteten: „Die Grundschüler und ihr Stand sind eine Bereicherung für den Basar“, freuten sich die beiden Basar-Organisatorinnen über die jungen Mitstreiter. Apropos: Ende Februar 2014 startet die Vorbereitungsrunde für den nächstjährigen Basar.

Da der Basarkreis mittlerweile auf nur noch sieben Personen geschrumpft ist, ist „Nachwuchs“ stets willkommen, von Marmelade einkochen bis hin zu Handarbeiten sind viele Talente gefragt. Interessierte können sich gerne mit Hannelore Bachstätter unter Telefon 0202-247 15 26 in Verbindung setzen.

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