03.12.2013, 19.42 Uhr   |   Meinhard Koke   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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Cronenberger Weihnachtspäckchen: Bedürftigen Freude bereiten

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Annette Fischer ("Weihnachten im Schuhkarton" Wuppertal, li.) überreichte Irene Gröll die ersten beiden Spenden-Päckchen. Das eine war übrigens ein "Irrläufer", das andere hatte Annette Fischer selbst für Irene Grölls Päckchen-Aktion gepackt. Rechts im CW-Bild Manoucher Karimi, dessen Teppichgeschäft in der Ortsmitte auch diesmal wieder die Abgabestelle für die Spendenpäckchen ist.

Toll, dass die CW-Leser bereits daran denken, ohne dass wir zuvor dazu aufrufen mussten – „gibt es eigentlich in diesem Jahr wieder die Päckchen-Aktion?“, fragten gleich mehrere Interessierte in den letzten Tagen bei uns in der CW-Geschäftsstelle an. Um direkt die Antwort zu geben: Ja, auch in dieser Vorweihnachtszeit sammelt Irene Gröll Päckchen für Menschen im CW-Land, denen es weniger gut geht und denen eine „unfröhliche“ Weihnacht droht.

Ob sie nun jung sind oder alt; sei es, weil sie einsam sind oder sie kein Geld haben, um sich oder ihren Lieben etwas schönes unter den Baum zu legen – für bedürftige Cronenberger bittet Irene Gröll in diesen Adventstagen wieder um Spendenpäckchen, damit ihr Weihnachtsfest zumindest etwas von der Strahlkraft erhält, die es für viele hierzulande hat. Allerdings lautet die Überschrift zu der Dörper Spendenaktion diesmal „Cronenberger Weihnachtspäckchen“! Der Hintergrund der Umbenennung: Zuletzt kam es häufiger zu Verwechslungen mit der Groß-Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“, die im gesamten deutschsprachigen Raum alljährlich etwa eine halbe Million Päckchen sammelt.

Neue Überschrift, dieselbe Aktion: Weihnachtspäckchen statt Schuhkarton

So erhielt Annette Fischer, die sich für „Weihnachten im Schuhkarton“ in Wuppertal engagiert, „verirrte“ Päckchen, die eigentlich für die Sammlung von Irene Gröll bestimmt waren. Darin waren Gaben für Erwachsene  – die offizielle Aktion „Weihnachten im Schuhkartobn“ sammelt jedoch ausschließlich für notleidende Kinder in Osteuropa. Um solchen Verwechselungen für die Zukunft zu vermeiden, haben sich Annette Fischer und Irene Gröll kurzerhand auf den neuen Namen für die Cronenberger Weihnachts-Aktion verständigt.

Das Wichtigste im Sinne der Bedürftigen: Ansonsten bleibt alles beim Alten! Wie seit über zehn Jahren, als die Dörper Päckchen-Sammlung von der damaligen Cronenberger Pastorin Dr. Birgit Ventur gestartet wurde, ruft Irene Gröll wieder zum Packen auf. Diesmal eben nicht von Schuhkartons, sondern von Weihnachtspäckchen! Dies dürfte der Cronenberger Sammlung kaum abträglich sein – Schuhkarton-Päckchen waren in der Vergangenheit ohnehin die Ausnahme… Ob kleiner, größer oder im Schuhkarton-Format, ein Cronenberger Weihnachtspäckchen darf nun alles sein, was Freude bereiten könnte.

„Waschzettel“ nicht vergessen – Abgabe bis zum 15. Dezember

Ob neue oder gut erhaltene Kleidung, Lebensmittel, Süßes und Deftiges, Spielzeug und Bücher, Kosmetika oder auch ein schöner Duft – alle Spender haben auch diesmal die freie Wahl, womit Sie einem Kind, Jugendlichen oder Erwachsenen eine Freude bereiten möchten. Aber, Achtung: Irene Gröll bittet um einen „Waschzettel“, sprich eine Inhaltsübersicht an den Päckchen, damit diese bei der Verteilung ohne Probleme Erwachsenen, Jugendlichen oder Kindern, Mann oder Frau zugeordnet werden können.

Wer ein „Cronenberger Weihnachtspäckchen“ schenken möchte, kann dieses bis zum 18. Dezember 2013 bei Teppich Karimi an der Ecke Hauptstraße/Kemmannstraße abgeben. Die Annahme hier ist montags bis freitags von 10 bis 12 Uhr sowie von 15 bis 17 Uhr. Falls geschlossen ist, nimmt die CW-Geschäftsstelle (Kemmannstraße 6) Päckchen an – wir reichen sie an Irene Gröll weiter! Haben Sie noch Fragen zur Aktion „Cronenberger Weihnachtspäckchen“? Irene Gröll ist unter Telefon 0178-657 47 76 zu erreichen.

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