31.12.2013, 16.04 Uhr   |   Meinhard Koke   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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25. Südhöhenturnier: Verdienter Sieger und Dank an SSV-Helfer

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Gewannen insgesamt verdient die Jubiläumsauflage des Südhöhenturniers: die jubelnden Kicker des TuS Grün-Weiß Wuppertal.

Wie bereits online berichtet, siegte der TuS Grün-Weiß-Wuppertal beim 25. Südhöhenturnier des SSV 07 Sudberg. Die 25. Auflage des Hallenfußballturniers „zwischen den Jahren“ fand am Sonntag, 29. Dezember 2013, aber auch ein versöhnliches Ende für die beiden Cronenberger Teilnehmer: Landesligist Cronenberger SC kam auf Platz 2 und Gastgeber Sudberg schoss sich im kleinen Finale auf den dritten Platz.

Wie ebenfalls schon berichtet, sah es danach allerdings nach dem Start-Tag in der Alfred-Henckels-Halle garnicht aus: In Gruppe 1 rangierte die 1. Mannschaft des SSV 07 Sudberg mit nur einem Sieg (5:4 über den SC Sonnborn) und zwei Niederlagen (1:3 gegen Jägerhaus Linde und 3:4 gegen den SSV Germania 1900) lediglich auf dem vorletzten Tabellenplatz. Letzter war Sudberg II mit null Punkten. Nicht viel besser startete der Cronenberger SC in seine Gruppe 2: Gegen den FC Polonia Wuppertal kassierten die Dörper Mitfavoriten zunächst ein überraschendes 3:4. Da das Dönninghaus-Team im Anschluss aber gegen den TSV Beyenburg (3:2) sowie Vorjahressieger ASV (7:1) siegreich war, schloss der CSC den ersten Tag mit drei Punkten Rückstand auf Tabellenführer FSV Vohwinkel auf Platz 4 in der Tabelle ab.

Vorrunde: Eigene Reserve schießt SSV Sudberg ins Viertelfinale

Am Schluss-Tag des mit insgesamt rund 1.300 Zuschauern gut besuchten SSV-Turniers nahmen beide Dörper Klubs dann aber Fahrt auf: Der SSV 07 Sudberg startete mit einem 3:2 im vereinsinternen Duell gegen den SSV II in den Sonntag. Im Anschluss gab’s zwar für das Team von Luciano Velardi ein 0:4 gegen den späteren Turniersieger TuS Grün-Weiß, das reichte aber dennoch für Platz 4 in der Abschlusstabelle. Zupass kam dem SSV-Team dabei insbesondere, dass die Sudberger Reserve den SSV Germania mit 7:2 schlug und damit aus dem Turnier kegelte.

In Gruppe 2 patzte der Cronenberger SC zwar zunächst erneut mit einem 1:2 gegen den späteren Gruppensieger FSV Vohwinkel. Mit einem deutlichen 7:2 im Südhöhen-Duell gegen den TSV Ronsdorf machten die Cronenberger aber im Anschluss Platz 2 und damit den Viertelfinal-Einzug perfekt. Hier als weiterer Klub aus dem CW-Land ebenso mit dabei war der FC Polonia, der mit einem 6:0 über Beyenburg das Viertelfinal-Ticket löste.

Halbfinale: CSC schaltet im Dörper Derby den SSV Sudberg aus

Hier war dann aber für das Team vom Friedrichsberg Endstation: Mit einem 0:5 gegen Grün-Weiß strichen die „Gym-Kicker“ die Segel. Mit einem ungefährdeten 2:0 über Jägerhaus Linde zog indes der CSC ins Halbfinale ein. Spannender machte es Gastgeber Sudberg: Die Schwarz-Blauen zogen erst mit einem 7:6 nach Neunmeterschießen gegen Vohwinkel nach – das bedeutete, dass es in der Vorschlussrunde zum brisanten Dörper Duell kam. Hier kamen allerdings keine Zweifel an den Kräfteverhältnissen „em Dorpe“ auf: Das Team von CSC-Trainer Markus Dönninghaus löste gegen die Gastgeber mit einem klaren 3:0-Erfolg das Final-Ticket. Spannender war es da im zweiten Halbfinale: Dort benötigte der TuS Grün-Weiß gegen den SC Sonnborn überraschend das Neunmeterschießen, um mit einem 5:3 ins Endspiel einzuziehen.

Finale: Vorjahresvize Grün-Weiß gewinnt erstmals „den Pott“

Im kleinen Finale, das am späten Sonntagabend im Neunmeterschießen ausgetragen wurde, bewiesen die Sudberger Hausherren dann gegen Sonnborn die besseren Nerven und schossen sich mit einem 5:3 auf den dritten Platz. Im Finale um den Hans-Löhdorf-Gedächstnispokal bestätigte Grün-Weiß, dass es insgesamt die beste Turniermannschaft war: Der klassenhöhere Cronenberger SC wurde mit 4:2 geschlagen – nachdem es im Vorjahr noch eine Endspiel-Niederlage gab, konnte die Mannschaft vom Höfen diesmal ihre guten Turnierleistungen erstmals mit dem Pokalsieg krönen.

Michael Wieden: Dank an SSV-Vereinsfamilie

Die Siegerehrung nahm Oberbürgermeister Peter Jung im Anschluss gemeinsm mit SSV-Vorsitzendem Michael Wieden und Udo Hinsche, dem Vorsitzenden des Ältestenrates der Sudberger, vor. Wieden freute sich dabei über den rundum positiven Verlauf der Jubiläumsauflage des SSV-Turniers und dankte ausdrücklich den aktiven Mitstreitern aus der Vereinsfamilie: „Ohne das vorbildliche Engagement der vielen Helfer wäre es gar nicht möglich, den zweitägigen Budenzauber zu veranstalten.“

Fotos: Odette Karbach/Oliver Grundhoff

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