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11.11.2014, 17.38 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Universität: „Döpps“-Feuerwehr ist wieder „abgerückt“

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Erst im August gaben OB Peter Jung (4.v.r.), Uni-Rektor Lambert T. Koch (mi.) sowie Berufsfeuerwehrchef Siegfried Brütsch (li.) die Bahn für die Uni-Feuerwehr frei. -Archivfoto: Odette Karbach

Nach nur drei Monaten ist alles wieder vorbei: Zum 1. November 2014 wurde das erst seit August diesen Jahres auf dem Campus der Bergischen Universität Wuppertal (BUW) am Grifflenberg stationierte Löschfahrzeug der Feuerwehr abgezogen. Es sollte es helfen, den Brandschutz in der Südstadt nach der Sperrung der B7 im Rahmen des Döppersberg-Umbaus zu sichern und kam seitdem rund 30 Mal zum Einsatz.

Die Berufsfeuerwehr hatte alle relevanten Einsätze der vergangenen drei Monate untersucht und war dabei zum Ergebnis gekommen, dass die Fahrzeuge der Elberfelder Hauptfeuerwache an der August-Bebel-Straße den Einsatzort immer in der vorgegebenen Zeit erreicht hätten. Daher kam man zum Entschluss, dass die von Studierenden betriebene „Uni-Wache“ nicht mehr benötigt werde.

Der städtische Feuerwehr-Dezernent Frank Meyer dankte allen Freiwilligen des Uni-Fachbereiches Sicherheitstechnik für ihre Hilfsbereitschaft, während Wuppertals stellvertretender Feuerwehrchef Ulrich Zander betonte: „Allen war immer klar gewesen, es ist ein zeitlich begrenztes Projekt.“ Nachdem das Uni-Fahrzeug nunmehr komplett abgezogen wurde, bleibt die Wache „Hesselnberg“ aber reaktivierbar.

Falls sich die Situation auf den Straßen im Tal in der Vorweihnachtszeit verschärfen sollte, können von hier aus in den nächsten zwei Monaten vereinzelt Einsätze gefahren werden.