Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

29.02.2016, 16.11 Uhr   |   Meinhard Koke   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

„Café Born“: Zum Frühlingsanfang ist Wiedereröffnung

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Inhaberin Sigrid Born (re.) mit ihren Cronenberger Geschäftsführern Miriam Margherita und Tomasz Beben vor dem „Born Café im Hause vom Cleff“.

Am morgigen Dienstag, 1. März 2016, ist meteorologischer Frühlingsanfang. Passend dazu startet eine Cronenberger Institution in den zweiten Frühling: Nachdem die bisherige Inhaberin das „Café vom Cleff“ zum Jahresende aus gesundheitlichen Gründen aufgeben musste, eröffnet die Dörper Traditionsgaststätte am 1. März als „Café Born im Hause vom Cleff“ seine Pforten neu.

Verlegerin Sigrid Born und ihre Tochter Deborah Inhanli importieren damit das Erfolgsrezept ihres Cafes in Vohwinkel auf die Südhöhe: Die über 100 jahre altbergische Gaststätte mit ihrer an vergangene Zeiten erinnernden rustikalen Einrichtung wird kulinarisch Bodenständiges wie Kuchen, Brotzeiten und deftige Suppe bieten. Mit dem Café Born weht allerdings auch ein neuer Wind durch das denkmalgeschützte bergische Schieferhaus im Schatten der Friedenseiche: Bei erlesenen Kaffee-Spezialitäten aus dem Hause Vits in München, französische Tartes und Törtchen, Quiches, Salaten oder auch Ciabattas, Wein und Tees können die Gäste künftig überdies eine stärkende Auszeit an der Schorfer Straße 7 genießen.

Auch dem besonderen Ambiente des Traditionshauses haben Sigrid Born und Deborah Inhanli ihre eigene Note verliehen: Gemütliche Bänke mit Kissen entlang der Wände laden neuerdings auch zum Platznehmen ein – neben dem ehrwürdigen Tisch aus dem früheren Cronenberger Ratskeller ist so nun auch Platz für eine rustikale Werkbank, auf der das „Café vom Cleff“ kulinarische Angebote ebenso geschmackvoll wie buchstäblich in den Mittelpunkt rückt.

Spielen erwünscht: Ein „Kinderzimmer“ für Café-Gäste mit „Anhang“

Weitere Neuerung von Sigrid Born und Deborah Inhanli: Im separaten Café-Raum haben sie ein „Kinderzimmer“ eingerichtet, in dem Eltern mit ihrem Anhang ganz unbeschwert die Café-Born-Schmankerl genießen können – dank der Spiel-Utensilien muss der Anhang nicht still am Tisch sitzen, spielen ist im „Café Born“ ausdrücklich erwünscht. Bei der „Pre-Eröffnung“ am vergangenen Samstag zeigten sich die geladenen Gäste jedenfalls vom neuen Wind im alten Gemäuer durchweg begeistert.

Groß war nicht nur die Freude, dass die gastronomische Institution in der Dörper Ortsmitte erhalten bleibt. Auch für ihr neues Konzept, das alle Generationen und alle Geschmäcker ansprechen soll, ernteten Sigrid Born und Deborah Inhanli viel Zuspruch bei den vielen Gästen, die das Café beinahe aus allen Nähten platzen ließen. Und nun sind die Cronenberger damit dran zu beweisen, wie sehr sie sich darüber freuen, dass es im Hause vom Cleff weitergeht.

Ab dem morgigen Dienstag hat das „Café Born“ montags bis samstags von 9 bis 18.30 Uhr sowie sonn- und feiertags von 10 bis 18.30 Uhr geöffnet. Reservierungen, auch für (Familien-)Feiern, nimmt das Café gerne unter Telefon 0202 51 56 37 12 entgegen, im Internet ist es unter www.born-cafe.de erreichbar.