Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

25.07.2016, 15.31 Uhr   |   Praktikant   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Deutsche Bank: Cronenberger Filiale nicht auf der Streichliste

Artikelfoto

Steht nicht auf der „Streich-Liste“: die Cronenberger Filiale der Deutschen Bank in der Rathausstraße.

Nach Monaten des Rätselratens ist es raus: Die Cronenberger Filiale der Deutschen Bank bleibt bestehen, auch in ganz Wuppertal wird keine Deutsche-Bank-Niederlassung gestrichen. Am 17. Juli 2016 veröffentlichte die Deutsche Bank ihre sogenannte „Streichliste“: Darin kündigt sie die Schließung von mehr als einem Viertel ihrer Filialen an.

Diese sollen mit anderen Filialen zusammengelegt werden. 188 Standorte sind betroffen, die meisten davon, 51 an der Zahl, in NRW. 535 Filialen verbleiben. 3.000 Stellen sind von der Umstrukturierung betroffen. Als einen Grund benennt die Deutsche Bank die Digitalisierung, aufgrund derer sich das Tagesgeschäft und der Markt für Finanzdienstleistungen grundlegend gewandelt habe. Diesem Wandel müsse man sich anpassen, um weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben.

Trotzdem soll es keine Qualitätseinbußen geben, die Digitalisierung wird auch als Nutzen gesehen. So könnten zum Beispiel Kontoeröffnungen schneller abgewickelt werden. Laut Privatkunden-Vorstand Christian Sewing will die Deutsche Bank bis 2020 rund 750 Millionen Euro in ihr digitales Angebot investieren. Die umfassenden Modernisierungspläne sind  bereits in mehr als 120 Filialen umgesetzt, darunter auch in der Dörper Zweigstelle an der Rathausstraße.

Zusätzlich soll es deutschlandweit sieben Beratungszentren geben, die auch außerhalb der Öffnungszeiten ihren Service anbieten. Für die persönliche Kundenbetreuung, wie zum Beispiel in Bezug auf die Baufinanzierung, die Altersvorsorge oder Geschäftsnachfolge und gewerbliche Finanzierungen, bleiben die Filialen allerdings weiterhin entscheidend.