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13.03.2018, 12.50 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Rollhockey-Bundesliga: Bittere Niederlage für die RSC-Cats

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Nachdem sie mit dem klaren Heimsieg gegen den RHC Recklinghausen am Freitagabend vorgelegt hatten (die CW berichtete), stand im Kampf um die Qualifikation für das Final Four um die deutsche Rollhockey-Meisterschaft für die Damen des RSC Cronenberg bereits am Sonntag, 11. März 2018, ein Sechs-Punkte-Spiel auf dem Programm: Die Dörper Tabellenfünften mussten beim Vierten SC Bison Calenberg antreten.

Hier waren die Dörper Cats fast zum Siegen verdammt, doch es wurde nichts draus: Das Team von RSC-Trainer Michael Witt unterlag mit 3:6 (1:3). Mit dem Erfolg haben die Calenbergerinnen den Halbfinal-Einzug so gut wie in der Tasche, Cronenberg bleibt dagegen nur noch eine theoretische Chance. Dabei starteten die Dörper Cats verheißungsvoll in die Schicksalspartie: Marie Tacke schloss gleich ihre erste Offensiv-Aktion mit dem 1:0 für die RSC-Damen ab.

Dann jedoch hatte Anna Hartje, die beste Angreiferin der Liga, ihren Glanz-Auftritt: Mit einem Hattrick in nur drei Minuten (7./8./9.) stellte sie den Zwischenstand zum 3:1 zugunsten der Gastgeberinnen auf den Kopf. Nachdem es damit auch in die Kabinen gegangen war, machte Calenberg Mitte mit einem Doppelschlag zum 5:1 Mitte der zweiten Hälfte allles klar. Die tapferen Witt-Damen kämpften sich zwar durch Treffer von Marie Tacke (42.) und Lea Seidler (49.) noch einmal heran.

Die Anschlusstreffer fielen aber zu spät, zumal die Gastgeberinnen kurz vor dem Schlusspfiff sogar noch per Penalty auf 6:3 erhöhen konnten. Fünf Spiele vor Schluss haben die RSC-Cats nun rechnerisch zwar noch die Chance aufs Halbfinal-Ticket. Praktisch dürfte der Final-Four-Zug damit abgefahren sein sein, da der neue Vierte Remscheid zehn Punkte Vorsprung hat. Im nächsten Spiel am kommenden Samstag, 17. März 2018, empfangen die RSC-Damen um 18 Uhr den RSC Gera in der Alfred-Henckels-Halle. Wollen sie sich ihre letzten Chancen erhalten, ist hier ein Sieg Pflicht.

RSC-Damen: de Beauregard, L. Spiecker; Tacke, Kaub, Necke, J. Spiecker, La. Seidler, Le. Seidler, Dicke.