07.08.2018, 17.30 Uhr   |   Meinhard Koke   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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Fuhlrott-Gymnasium: „Kaleidoskop-Woche“ der Möglichkeiten

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Die CFG-Lehrer Sabine Drübert (2.v.l.) und Axel Siebrandt (mi.) sowie Künstlerin Brigitte Schöpf (4.v.r.) mit den Schülern des „Trash-Kunst-Workshops, bei dem kreativ „geupcycelt“ wurde… -Foto: Meinhard Koke

Die Noten stehen längst fest, in den letzten Tagen vor den Sommerferien ist an den Schulen gemeinhin nicht so viel los. Anders am Carl-Fuhlrott-Gymnasium (CFG): Zwei Wochen zuvor hatte das Küllenhahner Gymnasium mit einem „Kaleidoskop der Talente“ die Arbeiten seiner Schüler vorgestellt, die letzte Schul-Woche konnten die Fuhlrott-Gymnasiasten dann mit einem „Kaleidoskop der Möglichkeiten“ verbringen.

Eine erstmalige Workshop-Woche bot beinahe unzählige Angebote: Ob Schach oder Chinesisch, Volleyball oder Wellenreiten, Drachenfels-Exkursion oder Kletter-Kurs, Assessment-Center oder … und, und, und – nach einem gemeinsamen Groß-Frühstück von Schülern und Lehrern auf dem West-Pausenhof hatten die Fuhlrott-Gymnasiasten die Auswahl zwischen 272 Workshops, welche ein Orga-Kreis aus der Lehrerschaft auf die Beine gestellt hatte.

Die Groß-Aktion war eine große Gemeinschaftsleistung: Lehrer, Schüler selbst, aber auch Eltern leiteten die Angebote, und auch von außerhalb der Schulgemeinde gab’s viel Unterstützung: So kam Rene Harzer von der Firma Gebrüder Becker an den Jung-Stilling-Weg. Im Gepäck hatte der Mitarbeiter des Pumpen-Spezialisten aber keine Verdichter oder Pumpen, sondern vielmehr Bausätze für Handy- beziehungsweise MP3-Boxen – zumal die Gymnasiasten die fertigen Boxen mit nach Hause nehmen durften, waren sie mit viel Spaß bei der Sache und steckten, löteten und schraubten.

Trash-Kunstwerke mit Mensa-Architektin

Auch CFG-Kunstlehrer Axel Siebrandt erhielt Unterstützung von außen: Mensa-Architektin und Künstlerin Brigitte Schöpf leitete mit ihm den Workshop „Trash-Kunst“. Dank der Unterstützung der Wirtschaftsförderung Wuppertal konnten die Gymnasiasten dabei zunächst in die Produktion eines Automotive-Unternehmens reinschauen. Dabei erfuhren die teilnehmenden Schüler auch, dass Produktions-Abfälle heute nicht Müll sind, sondern vielfach als Rohstoffe anderswo wieder Eingang in Produktionsprozesse finden.

Beim Workshop „Trash-Kunst“ fanden die Produktionsreste, welche die Automotive-Firma kistenweise zur Verfügung gestellt hatte, indes Eingang in Kunst-Werke der Schüler – Brigitte Schöpf möchte im Rahmen der kommenden „WOGA 2018“ eine Schau in den Königsberger Höfen organisieren, wo die Trash-Kunstwerke der CFG-Schüler für gute Zwecke versteigert werden sollen.

„Die Woche vor den Ferien bot viele Chancen, Blicke über den Schul-Tellerrand hinaus zu werfen“, freute sich Mit-Organisatorin Sabine Drübert über den Erfolg, der zudem auch den Zusammenhalt der Schulgemeinde befördert habe: „Es hat allen Spaß gemacht – die Atmosphäre war großartig…“

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