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22.08.2018, 14.05 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

„Hastener“-Sperrung: Bezirksbürgermeisterin bat an Runden Tisch

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„Es gibt fast keinen Tag, an dem ich dazu keinen Anruf oder eine Nachricht auf meinem AB habe“, berichtet Bezirksbürgermeisterin Ursula Abé. Der Grund für die häufigen Anrufe: Die Baustelle Hastener Straße und die damit verbundene Zunahme des Verkehrs an den „Schleichwegen“ Kleinenhammerweg, vorallem Mastweg/Schulweg.

Wie die CW bereits mehrfach berichtete, halten sich zahlreiche Autofahrer nicht an das Gebot, das Nicht-Anliegern die Einfahrt von der Hastener Straße in die Straße Mastweg verbietet. Vor allem Remscheider Pkw-Fahrer nutzen den Mastweg trotzdem als Schleichweg, schließlich müssen sie sonst großräumige Umwege über Ronsdorf oder die L74 fahren.

Dass sie sich daran nicht halten, das sorgte für zahlreiche Proteste aus der Anwohnerschaft im Bereich Mastweg/Schulweg. Die Polizei Cronenberg führte daraufhin in den vergangenen Wochen an der Einmündung Mastweg unregelmäßig Kontrollen durch. Dass dabei reihenweise 20-Euro-Bußgelder fällig wurden, bewies: Viele Pkw-Fahrer missachten das Anlieger-Gebot.

„Der heißt ja nicht nur Schulweg, sondern ist auch ein Schulweg“

In der vergangenen Woche setzte sich Bezirksbürgermeisterin Ursula Abé daher mit Vertretern von Stadt, Stadtwerken und Polizei an einen Tisch. Ergebnis: Im Bereich der Grundschule Hermann-Herberts soll die Tempo-30-Beschilderung verstärkt und auch die Tempo-30-Piktogramme wieder auf den Fahrbahnen im Schulweg aufgebracht werden – „der Schulweg heißt schließlich nicht nur so, er ist auch ein Schulweg“, unterstreicht Bezirksbürgermeisterin Abé die Notwendigkeit dazu.

Zudem habe die Polizei zugesichert, dass man zukünftig verstärkte Kontrollen im Bereich Schulweg/Mastweg durchführen werde, unter anderem auch mit Motorrad-Streifen: „Die Polizei ist sensibilisiert“, berichtet Ursula Abé nach dem Gespräch gegenüber der CW, „die Polizei hat erkannt, dass es dort ein Problem gibt“.