10.10.2018, 16.22 Uhr   |   Meinhard Koke   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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GCU-Festabend: Förderpreise für Schüler- und Azubi-Talente

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Die vier jungen Empfänger der GCU-Förderpreise mit dem GCU-Vorstand sowie den Vertretern des CFG und des FBR. -Foto: (NN).

Am 28. september 2018 vergab die Gemeinschaft Cronenberger Unternehmen (GCU) ihre Förderpreise 2018 für Schüler und Auszubildende. GCU-Chefin Antonella Lo Bue und ihr Vorstandsteam hatten das rustikale Ambiente des Solinger LVR-Industriemuseums Gesenkschmiede Hendrichs als Schauplatz des GCU-Festabends ausgewählt – eine stimmungsvolle Wahl.

Ein guter Griff war auch der Künstler, den Antonella Lo Bue für den unterhaltsamen Teil des Festabends engagiert hatte: Der Wuppertaler Singer/Songwriter Florian Franke, ehemaliger Kurrende-Sänger und mit seiner damaligen Band „crushhour“ mit dem Deutschen Rock- und Pop-Preis ausgezeichnet, beeindruckte die rund 60 Gäste mit seinen Balladen und poppigen Songs – nicht ohne Grund trat Florian Franke als „Opener“ zu Konzerten von Philipp Dittberner und Anastacia auf.

Preis I: Marvin Nölle (CFG)
Entsprechend musikalisch-kurzweilig eingerahmt schritt der GCU-Vorstand zur Vergabe seiner Förderpreise. Aus der Schülerschaft des Carl-Fuhlrott-Gymnasiums (CFG) durfte sich Marvin Nölle über den mit 200 Euro dotierten GCU-Preis freuen. Wie GCU-Vize Dr. Andreas Groß in seiner Laudatio hervorhob, zeichne sich der Schüler der CFG-Jahrgangsstufe Q2 nicht nur durch Top-Noten in Mathe oder Physik aus. Marvin Nölle engagiere sich auch im Projektkurs „MINT-Lehrernachwuchs“ und habe im Rahmen dessen bereits unzählige Abende investiert, um zum Beispiel Schüler-Gruppen durch die CFG-Sternwarte zu begleiten.

Preis II: Emily Kroll (FBR)
Aus der Schülerschaft der Friedrich-Bayer-Realschule (FBR) nahm Emily Kroll den GCU-Preis 2018 entgegen. Die Zehntklässlerin aus der oberen Südstadt, so begründete Andreas Groß ihre Wahl, engagiere sich in den verschiedensten Sozialprojekten, als Schülervertreterin und Patin für fünfte Klassen, in der Streitschlichtung oder in der FBR-AG für fairen Handel. Überdies betreue sie Arbeitsgemeinschaften, engagiere sich als Web-Scout und leiste freiwillige Schülerpraktika.

Aber auch schulisch glänze Emily Kroll, wusste GCU-Laudator Groß zu berichten, so absolviere die Realschülerin zum Beispiel ein FBR-Mentoren-Programm in Zusammenarbeit mit der Universität Heidelberg. Zu ihrer großen Empathie und hoher Sozialkompetenz passe, dass Emily Krolls Traum eine Schule sei, in der auch Schüler mit Handicap gerne lernten – diese Vision habe sie sogar in einem architektonischen Entwurf gegossen – summa summarum kein Wunder, dass die frisch gebackene GCU-Preisträgerin eine hohe Akzeptanz in der Schülerschaft der Küllenhahner Realschule genieße.

Azubi-Preise: Robin Bohn & Marc Cappel (Firma Berger)
Die Azubi-Auszeichnung war für GCU-Vize Groß ein „Heimspiel“ – Robin Bohn und Marc Cappel absolvieren ihre Ausbildung schließlich in seiner Maschinenfabrik Heinz Berger in der Kohlfurth. Die beiden angehenden Mechatroniker bewiesen eine außergewöhnlich ausgeprägte Sozialkompetenz und Hilfsbereitschaft, lobte Andreas Groß: Beide zeigten Selbstbewusstsein, Eigeninitiative und Engagement, noch dazu seien ihre schulischen Leistungen bestens, sie überzeugten bei Lehrgängen mit hervorragenden Leistungen – „sie sind eine wirkliche Bereicherung für das Unternehmen“, lobte der GCU-Vize und Berger-Chef.

Überdies seien Robin Bohn und Marc Cappel – ebenso in der Berufsschule wie im Betrieb – bei der Integration von Berger-Azubis mit Flüchtlings-Hintergrund engagiert, auch unterstützten sie leistungsschwächere Mitschüler und brächten sich innerbetrieblich stets mit Ideen ein. Bei Firmen-Veranstaltungen, so Andreas Groß abschließend, böten sie stets ihre Mithilfe zur Organisation an – sie seien „ausgesprochen bescheiden, höflich und jederzeit konzentriert und mit Freude bei der Sache und haben diese Auszeichnung wirklich verdient“, lobte der GCU-Vize.

Zum Schluss der Ehrung wurde aber auch der GCU-Vorstand belohnt: FBR-Lehrer Markus Paster dankte den Cronenberger Unternehmern für die gute Zusammenarbeit mit den Schulen im Schulzentrum und den Möglichkeiten zu Praktika, Besichtigungen und Arbeitsgemeinschaften – den Dank dafür versüßte Paster mit FBR-Honig vom Jung-Stilling-Weg.

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