21.11.2018, 10.11 Uhr   |   Meinhard Koke   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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RGZV Cronenberg: Rassegeflügel-Schau war „das Gelbe vom Ei“

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Vorsitzender Eugen Siebel (li.) und Pressewart Borsi Schmidt (mi.) mit den erfolgreichen Züchtern ihres Vereins. -Foto: Meinhard Koke

Das eigene Huhn ist „trendy“, die Zahl der Hobby-Halter nimmt zu. Die Zahl der Mitglieder des Rassegeflügelzüchtervereins (RGZV) Wuppertal-Cronenberg ist zwar deshalb nicht sprunghaft angestiegen, sondern mit 40 Züchtern stabil. Allerdings durfte sich der Verein über viele Besucher freuen, die zur 65. Geflügelschau ins Neusiedlerheim am Wilhelmring kamen – Vorsitzender Eugen Siebel und Pressesprecher Boris Schmidt zeigten sich jedenfalls sehr zufrieden.

Bei der RGZV-Jahresschau präsentierten 14 Züchter insgesamt 70 rassige Federtiere in 16 Rassen und 14 Farbschlägen von drei Kontinenten in den geräumig-artgerechten Volieren – die Zuchtschau war eine tolle Gelegenheit, auch Rote-Liste-Arten wie Russische Orloffs, Westfälische Totleger oder auch Appenzeller einmal aus nächster Nähe zu bestaunen – und vielleicht auch mal streicheln zu dürfen. Zudem war nicht nur Hahnenkrähen im Siedlerheim zu vernehmen, auch „Oh, wie süß“ war immer wieder aus der Besucherschar zu hören: In einer der großzügigen Volieren herrschte schließlich besonders viel Leben, denn hier pickten eine Glucke und ihre acht flauschig-niedlichen Küken.

Die Cronenberger Zuchtschau bot auch wieder die Gelegenheit, rassige Hühner mal streicheln zu dürfen. -Foto: Meinhard Koke

Die Cronenberger Zuchtschau bot auch wieder die Gelegenheit, rassige Hühner mal streicheln zu dürfen. -Foto: Meinhard Koke

Aber es wurde nicht nur gestaunt und gestreichelt, bei der Vereinsschau wurde natürlich auch gewertet. Und in der Gunst der Preisrichter trumpfte ein Trio des RGZV im Wettstreit um die vier großen Preise groß auf. Allen voran Horst Libutzki: Er wurde nicht nur für seine goldbraunen New Hamshire mit der Landesverbandsmedaille ausgezeichnet. Libutzki errang mit seinen rassigen Züchtungen auch den „Zuchtpreis Hühner“. Den Stadtverbandsehrenpreis erhielt derweil Mirko Schmidt für seine silberfarbenen Westfälischen Totleger, während die Zwerg-Niederrheiner, birkenfarbig von Reiner Backhaus mit dem „Zuchtpreis Zwerghühner“ bedacht wurden.

Dazu wartete die Schau im Siedlerheim Wilhelmring in der Straße Neuenhaus auch mit einer Tombola sowie viel Kulinaria auf. Neben Kottenbuttern, Kuchen und Würstchen zu kleinen Preisen gab’s dabei übrigens auch Hühnersuppe – ziemlich lecker… Wer Appetit bekommen hat, die Züchter geben Hobby-Hühnerhaltern und solchen, die es vielleicht werden wollen, gerne Tipps. Eugen Siebel ist unter Telefon (02 02) 47 58 73 zu erreichen, mehr Informationen auch unter rassegefluegel-cronenberg.de.

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