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06.01.2019, 10.13 Uhr   |   Meinhard Koke   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Hallenmasters: Im Finale war Endstation für Titelverteidiger CSC

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Trainer Peter Radojewski (hi. re.) mit seinem Team des Cronenberger SC, das beim Wuppertaler Hallenmasters 2019 Vize-Meister wurde. Es fehlt der Spieler des Turniers, Karibu Hashim Mohammed, der ins Krankenhaus gebracht wurde. -Foto: Odette Karbach

Der Cronenberger SC (CSC) hat die Titelverteidigung knapp verpasst: Beim alljährlichen Wuppertaler Fußball-Hallenmasters erreichte der Vorjahressieger am gestrigen Samstag, 5. Januar 2019, zwar erneut das Finale in der Uni-Halle an der Albert-Einstein-Straße. Hier unterlagen die Cronenberger aber dem TSV Ronsdorf.

Und zwar denkbar knapp: Im Südhöhen-Derby behielten die Zebras erst nach Verlängerung mit 3:2 die Oberhand. Nach der regulären Spielzeit hatte es 1:1 gestanden. In der zweimal fünfminütigen Extrazeit legte Ronsdorf dann zunächst zum 3:1 vor, bevor der CSC zwei Minuten vor Abpfiff den Anschlusstreffer erzielen konnte. Zwar traf dann noch Alen Ruzic für seine Cronenberger in die TSV-Maschen, unmittelbar zuvor war jedoch die Schlussirene ertönt.

Den Siegerpokal überreichten anschließend unter anderem Oberbürgermeister Andreas Mucke und Sparkassenchef Gunther Wölfges an die jubelnden Zebras. Immerhin: Mit Mohammed Kabiru wurde ein CSC-Akteur zum besten Spieler des Turniers gewählt. Kabiru konnte den Pokal dafür allerdings nicht selbst in Empfang nehmen: Nach einem Foul im Finale wurde er ins Krankenhaus gebracht.

Das beste Spiel des Turnier-Tages sahen die Zuschauer übrigens nicht im Endspiel, sondern in einem der Halbfinals. Hier lieferten sich der Wuppertaler SV und der Cronenberger SC eine packende Partie, welche die Grün-Weißen knapp mit 3:2 für sich entschieden – für viele Zuschauer das vorweggenommende Endspiel des Hallenmasters 2019.

Den dritten Platz belegte bei dem Budenzauber in der Uni-Halle der WSV: Im Neunmeterschießen gewannen die Rot-Blauen knapp mit 4:3 gegen Ausrichter FSV Vohwinkel. Der SSV Germania 1900 als zweiter Verein aus dem CW-Land musste bereits im Viertelfinale die Segel streichen. Mehr zur Hallenstadtmeisterschaft lesen Sie in der nächsten gedruckten Ausgabe der CW.