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19.02.2019, 16.15 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Doppelt fair: Valentins-Grüße der Bayer-Realschule am „Döpps“

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Lehrerin Alida Aden (hi. mi.), die Fairtrade-Aktivistin der Friedrich-Bayer-Realschule (FBR), mit ihren Schülern bei der „fairen“ Valentinstag-Aktion am Hauptbahnhof Wuppertal. -Foto: Meinhard Koke

Der 14. Februar 2019 war traditionell wieder das Datum des Jahres, an dem Viele Blumen sprechen ließen: Am Valentinstag gilt ein Blumengruß ja als ganz „unverblümter“ Gruß an den oder die Liebste/-n.

Die Schüler der Friedrich-Bayer-Realschule (FBR) gingen diesmal leer aus: In den vergangenen Jahren hatten sie stets die Gelegenheit, sich gegenseitig mit fair gehandelten Rosen zu beschenken (die CW berichtete). Am diesjährigen Valentinstag ging die Küllenhahner Fairtrade-Schule neue Wege: In Zusammenarbeit mit dem Runden Tisch Fairer Handel Wuppertal steuerten FBR-Lehrerin Alida Aden und ihre Schüler den Hauptbahnhof an.

Zunächst wurde hier am „Spiel-mit-mir“-Klavier der Lindenberg-Hit „Komm, wir zieh’n in den Frieden“ gesungen und gespielt. Dann verteilten die Realschüler fair gehandelte Rosen, welche die Stadt gesponsert hatte, an die Passanten. Die FBR-Aktion, zu der auch Bürgermeisterin Bettina Brücher kam, wollte darauf aufmerksam machen, dass ein Blumengruß doppelt „fair“ sein kann.

Faire Blumen machen nicht nur Freude, sondern garantieren den Produzenten in Afrika und Lateinamerika auch umwelt- und sozialverträgliche Bedingungen – und zwar nicht nur zum Valentinstag…