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15.04.2019, 16.02 Uhr   |   Meinhard Koke   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Halbfinale: Dörper Cats boten der IGR Remscheid gut Paroli

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Das Team Dörper Cats in der Saison 2018/19 der Rollhockey-Bundesliga. | Foto: Michael Simon

Im Halbfinale um die deutsche Rollhockey-Meisterschaft der Damen zeigte das Team Dörper Cats gegen die IGR Remscheid seine bisher beste Saisonleistung. Das Spiel gegen die favorisierten Remscheiderinnen ging zwar dennoch knapp mit 3:4 (1:1) verloren. Doch boten die Damen des RSC Cronenberg der IGR am vergangenen Samstag, 13. April, eine Begegnung auf Augenhöhe.

Das wurde bereits nach dem Anpfiff des besonderen bergischen Derbys deutlich: Das Team von RSC-Trainer Michael Witt startete mutig in das erste Halbfinale und machte damit klar, dass es dem Favoriten nicht kampflos ergeben wollte. Nationaltorhüterin Carolin Reinert im IGR-Kasten wurde mehrfach geprüft, in der 13. Minute musste sie sich aber geschlagen geben: Nina Necke brachte die Cronenbergerinnen mit 1:0 in Führung.

Nachdem Remscheid in der 17. Minute zum Ausgleich gekommen war, ging es mit dem 1:1 auch in die Kabinen. Nach Wiederanpfiff knüpften die RSC-Cats an ihre gute Leistung aus dem ersten Abschnitt an. Und sie wurden auch diesmal belohnt: Während RSC-Torhüterin Annika de Beauregard einen Sahnetag erwischt hatte und die IGR-Angreiferinnen zur Verzweiflung brachte, behielt Hannah Thiel auf der anderen Seite die Nerven: Sie versenkte in der 34. Minute einen Penalty zur erneuten RSC-Führung in den IGR-Maschen.

Durch einen Doppelpack ging Remscheid zwar im Anschluss (36./42.) erstmals mit 2:3 in Führung. Die Dörper Cats aber gaben sich noch immer nicht geschlagen: Lara Seidler lenkte in der 44. Minute einen Fernschuss zum 3:3-Ausgleich ins Netz – die Partie blieb auf des Messers Schneide. Drei Minuten vor der Schlusssirene kam Remscheid dann zum 3:4, den die tapferen RSC-Damen in den verbleibenden Minuten nicht mehr wettmachen konnten. Das nächste Halbfinale wird nun nach der Osterpause am 27. April (16 Uhr) bei der IGR Remscheid ausgespielt.

Sollten die RSC-Cats hier gewinnen, wäre am folgenden Sonntag, 28. April, ein drittes entscheidendes Spiel notwendig.

RSC-Damen: Annika de Beauregard, Lara Immer – Marie Tacke, Hannah Thiel (1), Joana Spiecker, Julia Rüger, Lara Seidler (1), Denise Ducherow, Nina Necke (1) und Nina Fichtner