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26.04.2019, 16.11 Uhr   |   Meinhard Koke   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Trockenheit: Sechs Waldbrand-Einsätze am Oster-Wochenende

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Ein Floriansjünger der Freiwilligen Feuerwehr Cronenberg bei der Bekämpfung des Waldbrandes am Nettenberg. | Foto: FFC

Viele genossen die sonnigen Osterferien-Tage, den beiden Feuerwehren im CW-Land bereitete der trocken-warme Frühsommer im April indes Arbeit: Zu insgesamt sechs Wald- beziehungsweise Wiesenbränden mussten die Floriansjünger am verlängerten Oster-Wochenende ausrücken.

Den größten Einsatz hatte die Freiwillige Feuerwehr Cronenberg (FFC) am Ostermontag an der Pflegeheimstraße zu bewältigen: Hier waren am Nachmittag gegen 16 Uhr zirka 120 Quadratmeter Waldboden in Brand geraten. Besonders „heiß“ war aber der Ostersamstag, 20. April 2019, für die freiwilligen Wehren: Los ging es am Vormittag gegen 10 Uhr an der Sudberger Straße – der vermeintliche Waldbrand entpuppte sich jedoch zum Glück als angemeldetes Osterfeuer.

Gegen 20 Uhr dann klingelten erneut die Alarmglocken – diesmal brannte es im Wald im Bereich Nettenberg. Schließlich gegen 22 Uhr galt es den nächsten Brand zu löschen: Diesmal hatte Waldboden am Fahrbahnrand des Kleinenhammerwegs Feuer gefangen. Im Dörper Norden musste die Wehr zunächst am Mittag des Ostermontages ausrücken: Gegen 13.15 Uhr war es im Bereich der L418-Auffahrt „Technologiepark“ zu einem Böschungsbrand gekommen.

Zudem musste die Freiwillige Feuerwehr Hahnerberg (FFH) noch einmal am Abend raus: Gegen 22 Uhr galt es eine wilde Müllkippe zu löschen, die im Bereich Jung-Stilling-Weg offenbar vorsätzlich angezündet worden war. Die beiden Wehren löschten alle Feuer per Schnellangriff. Im Anschluss wurden die Brandstellen aufgrund der großen Trockenheit mit Dunghaken umgegraben und der Boden zur Sicherheit mit der Wärmebildkamera kontrolliert.

Trotz des Regens: Weiterhin hohe Waldbrandgefahr

Auch wenn es geregnet hat und die Temperaturen abgekühlt sind, herrscht hierzulande auch weiterhin hohe Waldbrandgefahr – die Feuerwehr spricht von der zweithöchsten Stufe 4. Die Floriansjünger weisen daher eindringlich auf das bis Ende Oktober geltende Verbot von offenem Feuer, Rauchen oder auch Grillen im Wald beziehungsweise in Waldnähe hin.