23.05.2019, 13.02 Uhr   |   Meinhard Koke   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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Müsli an der Jägerhofstr.: Peter Lohmeyer drehte am Friedenshain

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Saß ganz entspannt im Stuhl an der Jägerhofstraße und gönnte sich vor dem Drehstart am Friedenshain noch ein Müsli am Foodtruck: Schauspieler Peter Lohmeyer (mi.) mit Produktionsleiter Manuel Mützner (re.) und dem angeblich wichtigsten Mann am Set, dem Foodtruck-Koch. | Foto: Meinhard Koke

An diesem Mai-Montag war es schwierig, einen Parkplatz am Friedenshain zu finden. Grund dafür war aber keine weitere Baustelle im CW-Land, sondern Film-Aufnahmen: An der oberen Jägerhofstraße fiel die Klappe für einen Dreh zu der Beziehungskomödie „Väter – Allein zu Haus“. Im Auftrag von ARD-Degeto und WDR laufen die Dreharbeiten für den Dreiteiler bereits seit Oktober. Die beiden ersten Folgen „Gerd“ und „Mark“ sollen bis Mitte Dezember „im Kasten“ sein.

Die Drehorte dafür sind Köln und Umgebung sowie Wuppertal. Im Tal haben sich die Produzenten neben der Szenekneipe „Zum Köhlerliesel“ und dem Luisenviertel auch ein Privathaus am Friedenshain ausgeguckt. Mit mehreren Lkw, Kleinbussen und einem Foodtruck rückte die Aufnahme-Crew am Montagvormittag an der Jägerhofstraße an, um im Dunstkreis des Von der Heydt-Parks Dachszenen zu drehen – viel mehr wollte Produktionsleiter Manuel Mützner nicht zu den eintägigen Aufnahmen im CW-Land verraten.

Mit dabei: Schauspiel-Star Peter Lohmeyer, durch zahlreiche Fern-sehrollen und nicht zuletzt auch den Kino-Hit „Das Wunder von Bern“ bestens bekannt. Während er sich mit einem Müsli in der Sonne am Foodtruck stärkte, verriet Lohmeyer der CW, dass er von Wuppertal begeistert sei. Im Opernhaus oder auch in der Schwebebahn habe er schon gedreht, berichtete der bekannte Schauspieler, an Wuppertal schätze er die Vielseitigkeit der Stadt: „Ich würde sofort hier hinziehen“, schmunzelte Lohmeyer.

Ob ein Umzug tatsächlich zur Debatte steht, war aber nicht mehr zu erfahren. Denn dann hieß es plötzlich: „Wir können“ – und weg war Lohmeyer schon wieder…

„Väter – Allein zu Haus“
Neben Peter Lohmeyer spielen in den drei Filmen Christina Große, David Rott, Felicitas Woll oder auch Tim Oliver Schultz weitere Hauptrollen. Die Grimme-Preisträger Jan Martin Scharf (Buch/Regie) und Arne Nolting (Buch) erzählen in der Film-Trilogie von den Verwicklungen in den Beziehungen zwischen Mann und Frau unter veränderten Vorzeichen. Denn im Mittelpunkt stehen die befreundeten Väter Gerd, Mark, Timo und Andreas, die sich um ihre Familien kümmern, während die Mütter ihrer Kinder Karriere machen.

Der Beziehungsspaß ist an die australische Erfolgsserie „House Husbands“ angelehnt und soll 2020 im Ersten zu sehen sein – mal schauen, ob dann die Szenen vom Friedenshain „entdecken“ kann…

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